Bambus und Wasserverbrauch – Deshalb braucht die Pflanze so wenig
Kurze Antwort: Bambus kommt in den meisten Plantagen allein mit Regenwasser aus und braucht deshalb deutlich weniger künstliche Bewässerung als zum Beispiel konventionelle Baumwolle. Das tiefe Wurzelwerk der Pflanze hält gleichzeitig die Feuchtigkeit im Boden und beugt Erosion vor.
Warum kommt Bambus mit so wenig Wasser aus?
Bambus wächst typischerweise in Regionen mit natürlichem Niederschlag, und das dauerhafte Wurzelwerk macht die Pflanze gut darin, Wasser im Boden aufzunehmen und zu halten. Weil das Wurzelwerk nach der Ernte stehen bleibt, muss nicht neu gepflügt und bewässert werden – neue Triebe kommen von allein.
Bambus vs. Baumwolle in der Wasserbilanz
Konventionelle Baumwolle ist eine der wasserintensivsten Kulturen der Landwirtschaft und wird oft mit intensiver künstlicher Bewässerung angebaut. Der niedrige Wasserverbrauch des Bambus ist deshalb einer der stärksten Punkte des Materials – aber denken Sie daran, dass auch die Verarbeitung zu Viskose Wasser und Chemie braucht. Die differenzierte Betrachtung finden Sie im ehrlichen Ratgeber zu Bambus und Umwelt.
Was bedeutet das für Ihre Kleidung?
Wenn Sie Bambusviskose statt konventioneller Baumwolle wählen, entscheiden Sie sich für einen Rohstoff mit deutlich geringerem Bewässerungsbedarf auf dem Feld. Sehen Sie das Material in Bambus-Unterwäsche für Herren, Bambus-Unterwäsche für Damen und Bambusbettwäsche – und lesen Sie über die Pflege im Waschratgeber.
Häufig gestellte Fragen
Muss Bambus künstlich bewässert werden?
In der Regel nicht. Die meisten Bambusplantagen kommen mit natürlichem Niederschlag aus, weil die Pflanze in regenreichen Gebieten wächst und ein tiefes Wurzelwerk hat.
Verbraucht Bambus weniger Wasser als Baumwolle?
Ja, im Anbau. Konventionelle Baumwolle braucht oft intensive künstliche Bewässerung, während Bambus typischerweise allein mit Regenwasser wächst.
Wird bei der Herstellung von Bambusviskose Wasser verbraucht?
Ja. Die Verarbeitung von der Pflanze zur Faser verbraucht Wasser und Chemikalien, sodass die Gesamtbilanz auch vom Verfahren der Fabrik abhängt.