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Der Mythos, Wolle kratze immer

Kurze Antwort: Wolle kratzt nicht immer. Das Kratzen entsteht durch dicke, steife Fasern, die in die Haut piksen, und feine Wollsorten wie Merino fühlen sich viel weicher an. Garnstärke, Verarbeitung und das, was Sie darunter tragen, prägen das Gefühl stark.

Warum manche Wolle kratzt

Wollfasern gibt es in vielen Stärken. Grobe Fasern sind steif, und wenn ihre Enden aus dem Garn ragen, biegen sie sich nicht, wenn sie auf die Haut treffen. Das erzeugt das pieksende Gefühl, das viele mit Wolle verbinden. Feine Fasern sind dünner und biegen sich leicht, sodass sie weich wirken. Deshalb können sich zwei Wollpullover völlig unterschiedlich anfühlen, obwohl beide vom Schaf stammen. Der Faserdurchmesser wird in Mikron gemessen, und je niedriger der Wert, desto feiner die Wolle.

Merino und andere feine Wollarten

Merinowolle stammt von einer Schafrasse mit sehr feinen Fasern. Sie wird oft für Kleidung verwendet, die direkt auf der Haut liegt, weil sie weich und geschmeidig ist. Auch andere feine Fasern wie Kaschmir und Alpaka gelten als weich. Selbst feine Wolle kann sich für sehr empfindliche Haut aber etwas rau anfühlen. Wenn Sie Ekzeme oder eine andere Hauterkrankung haben und Beschwerden bemerken, sprechen Sie mit Ihrem Arzt. Was die Haut verträgt, ist sehr individuell.

Die Verarbeitung spielt mit

Wie die Wolle gesponnen und behandelt wurde, beeinflusst das Gefühl ebenfalls. Ein fest gedrehtes Garn hat weniger lose Faserenden als ein locker gedrehtes. Manche Wollstoffe erhalten eine Behandlung, die die Oberfläche glättet, sodass sie auch maschinenwaschbar sind. Gestrickte Stoffe fühlen sich oft weicher an als gewebte, weil sie nachgeben. Marken wie Turiform zeigen, dass es große Unterschiede zwischen Stoffen gibt, und es lohnt sich, sie zu fühlen, bevor man ein ganzes Material beurteilt.

Eine weiche Schicht darunter

Die einfachste Lösung, wenn Wolle rau wirkt, ist eine dünne Schicht zwischen Haut und Wolle. Eine Lage aus Bambusviskose oder Baumwolle übernimmt den Hautkontakt, während die Wolle außen wärmt. Ein Bambus Bodystocking oder ein dünnes Unterhemd lässt sich im Winter unter einem Wollpullover tragen. So erhalten Sie die Wärme der Wolle, ohne die Fasern direkt auf der Haut zu spüren, und die innere Schicht lässt sich häufiger waschen als der Pullover.

Socken und Wolle

Wollsocken sind im Winter beliebt, weil sie auch leicht feucht noch wärmen. Manche finden jedoch, dass sie am Knöchel kratzen oder sich im Schuh dick anfühlen. Hier kann ein Paar dünne Socken darunter helfen, oder man wählt für den Alltag Socken aus einem weicheren Material. Bambussocken für Frauen sind ein Beispiel für Socken, die sich weich auf der Haut anfühlen und sich leicht bei niedriger Temperatur waschen lassen.

Pflege, die Wolle weich hält

Wolle verträgt am besten eine lauwarme Wäsche, Wollwaschmittel und eine behutsame Behandlung. Heißes Wasser und starkes Schleudern können die Fasern verfilzen, sodass der Stoff steif und rauer wird. Lassen Sie Wolle liegend trocknen und vermeiden Sie den Trockner, sofern das Etikett nichts anderes sagt. Oft genügt es, Wolle zu lüften, statt sie zu waschen. Mit der richtigen Pflege bleibt Wolle viele Jahre weich und kann ein angenehmer Teil der Garderobe sein.

Häufig gestellte Fragen

Ist Merinowolle für empfindliche Haut geeignet

Viele mit empfindlicher Haut vertragen Merino, aber das ist individuell. Bei einer Hauterkrankung sprechen Sie mit Ihrem Arzt.

Warum kratzt mein Wollpullover nach dem Waschen mehr

Er kann durch Hitze oder grobe Behandlung verfilzt sein. Waschen Sie künftig lauwarm mit Wollwaschmittel.

Kann man einen Wollpullover weicher machen

Eine schonende Wäsche mit Wollwaschmittel kann etwas helfen. Eine weiche Schicht darunter macht den größten Unterschied.

Das gesamte Sortiment finden Sie bei Bambusbekleidung.de.