Ein Zuhause mit hoher Luftfeuchtigkeit
Kurze Antwort: Hohe Luftfeuchtigkeit führt zu klammer Kleidung, langsamem Trocknen und Schimmelgefahr. Lüften Sie mehrmals täglich, trocknen Sie Wäsche zügig, halten Sie Schränke und Betten luftig und messen Sie die Feuchte mit einem Hygrometer, damit Sie wissen, wann Handlungsbedarf besteht.
Was ist hohe Luftfeuchtigkeit
Luftfeuchtigkeit wird in Prozent gemessen. Innen sind 40 bis 60 Prozent für die meisten Wohnungen ein guter Wert. Liegt der Wert längere Zeit über 60 Prozent, entstehen Probleme wie Kondenswasser an den Scheiben, schwere Luft und ein besonderer Geruch in Schränken. Die Feuchtigkeit stammt vom Kochen, Duschen, Wäschetrocknen und von uns selbst beim Atmen. Ein günstiges Hygrometer zeigt, wo Sie stehen, und hilft zu erkennen, ob Ihre Gewohnheiten wirken.
Richtig lüften
Am besten ist Stoßlüften mit Durchzug für fünf bis zehn Minuten, zwei bis drei Mal am Tag. Öffnen Sie Fenster an beiden Enden der Wohnung, damit die Luft schnell ausgetauscht wird, ohne dass die Wände auskühlen. Lüften Sie immer nach dem Duschen und Kochen und nutzen Sie die Dunstabzugshaube. Ein den ganzen Tag gekipptes Fenster ist weniger wirksam und kostet mehr Wärme. Im Winter ist die Außenluft trocken, daher hilft kurzes Durchlüften viel.
Wäsche drinnen trocknen
Nasse Wäsche, die im Wohnzimmer trocknet, kann mehrere Liter Wasser an die Luft abgeben. Trocknen Sie lieber in einem Raum mit geschlossener Tür und offenem Fenster oder nutzen Sie einen Trockner oder Luftentfeuchter, falls vorhanden. Schleudern Sie mit der höchsten erlaubten Drehzahl, damit weniger Wasser verdunsten muss. Leichte Viskose trocknet vergleichsweise schnell. Ein Bambus-Jogginganzug für Männer kann mit Abstand auf Bügeln hängen, damit die Luft um jedes Teil strömt.
Das Bett braucht Luft
Wir geben nachts Feuchtigkeit ab, und sie sammelt sich in Matratze und Bettwäsche. Schlagen Sie die Decke morgens zurück und lassen Sie das Bett eine Stunde ungemacht, während Sie lüften. Wenden Sie die Matratze regelmäßig und sorgen Sie für Luft unter dem Bett. Ein atmungsaktives Laken wie ein Bambus-Spannbettlaken lässt Feuchtigkeit entweichen, und leichte Bambus-Bettwäsche trocknet nach der Wäsche schnell. Wechseln Sie in feuchten Zeiten die Bettwäsche wöchentlich.
Schränke und Aufbewahrung
Schränke an Außenwänden können kalt und feucht werden. Rücken Sie sie ein paar Zentimeter von der Wand ab, damit dahinter Luft zirkuliert. Hängen Sie nie feuchte Kleidung hinein und lassen Sie etwas Platz zwischen den Bügeln. Öffnen Sie die Schranktüren ab und zu. Beutel mit feuchtigkeitsbindendem Granulat können in kleinen Räumen helfen, beseitigen aber nicht die Ursache. Saisonkleidung lagert man besser in Stoffbeuteln oder Kartons als in dichten Plastikboxen.
Zeichen, auf die Sie achten sollten
Schwarze Punkte in Ecken, an Fenstern oder hinter Möbeln sind Anzeichen für Schimmel. Dasselbe gilt für einen erdigen Geruch in Schränken oder Kleidung, die sich nie ganz trocken anfühlt. Wischen Sie morgens Kondenswasser von den Scheiben und halten Sie Heizkörper frei. Wenn Sie zu Hause anhaltenden Husten, eine verstopfte Nase oder Kopfschmerzen bekommen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt und lassen Sie die Wohnung eventuell von einer Fachperson prüfen.
Häufig gestellte Fragen
Welche Luftfeuchtigkeit ist drinnen am besten
Für die meisten Wohnungen sind 40 bis 60 Prozent ein guter Wert. Über 60 Prozent über längere Zeit erhöhen das Risiko für Kondenswasser und Schimmel.
Ist Wäschetrocknen im Wohnzimmer schlecht
Es bringt viel Feuchtigkeit in die Luft. Trocknen Sie lieber in einem Raum mit geschlossener Tür und offenem Fenster oder nutzen Sie einen Entfeuchter.
Hilft ein Luftentfeuchter
Ja, in Räumen mit dauerhaft hoher Feuchte kann er viel bewirken. Kombinieren Sie ihn mit täglichem Lüften.
Das gesamte Sortiment finden Sie bei Bambusbekleidung.de.
