Interlock und warum es die Form hält
Kurze Antwort: Interlock besteht aus zwei Lagen Jersey, die in einem Arbeitsgang zusammengestrickt werden, sodass die Maschen beider Lagen ineinander greifen. Der Stoff hat auf beiden Seiten dieselbe glatte Oberfläche, rollt sich nicht ein und gibt weniger nach als gewöhnlicher Jersey.
So ist der Stoff aufgebaut
Bei Interlock werden zwei Maschenreihen in einem Arbeitsgang gestrickt, sodass sie von beiden Seiten ineinander greifen. Das Ergebnis ist ein Stoff mit gleicher Oberfläche auf Vorder und Rückseite, während gewöhnlicher Jersey immer einen deutlichen Unterschied zeigt. Die Konstruktion macht den Stoff doppelt so dick wie einfachen Jersey aus demselben Garn und deutlich stabiler in alle Richtungen.
Warum der Saum flach liegt
Weil beide Lagen dieselbe Spannung haben, zieht keine Kraft den Saum in eine Richtung. Deshalb kann ein Interlockteil einen unbehandelten Saum haben, der einfach liegen bleibt, statt sich wie gewöhnlicher Jersey einzurollen. Dieselbe Eigenschaft sorgt dafür, dass sich der Stoff nach dem Waschen seltener verdreht oder verzieht.
Woher die Dicke kommt
Weil zwei Lagen in einer gestrickt werden, wird deutlich mehr Garn pro Quadratmeter verwendet als bei einfachem Jersey. Das ergibt einen dichteren, schwereren Stoff, der sich beim Anziehen solide anfühlt, aber auch stärker isoliert. Die Dicke ist also eine direkte Folge der Konstruktion und nicht des Garns oder der Fasertype selbst.
Wo Interlock eingesetzt wird
Interlock findet sich typisch in Unterwäsche und Nachtwäsche, wo Weichheit und Formstabilität beide zählen, mehr noch als das Gewicht. Siehe Unterwäsche aus Bambus für Frauen und Nachtwäsche aus Bambus für Frauen. Der Stoff wird auch in engeren T-Shirts verwendet, wo man eine Oberfläche möchte, die nach Stunden nicht faltig oder locker wird.
Der Nachteil von Interlock
Interlock ist dicker und damit wärmer als einfacher Jersey, und es trocknet langsamer nach dem Waschen. Für Sommerkleidung, bei der man das Schwitzen vermeiden möchte, ist einfacher Jersey oft die bessere Wahl. Dafür hält Interlock seine Form über den ganzen Tag besser, was den Unterschied wert macht, bevor man sich für ein Material entscheidet.
So fühlt sich Interlock auf der Haut an
Weil beide Seiten gleich sind, liegt der Stoff stabil auf der Haut, ohne sich bei Bewegung zu verdrehen. Das ergibt ein gleichmäßiges Gefühl rundherum, anders als bei Jersey, das sich je nach Seite unterschiedlich anfühlen kann. Siehe T-Shirt aus Bambus für Frauen, wo Interlock oft in engeren Modellen verwendet wird.
Passform über die Zeit
Weil die Konstruktion dichter und stabiler ist, verliert Interlock nach wiederholtem Waschen weniger Form als locker gestrickte Stoffe. Das Teil gibt an Taille und Säumen weniger nach, was besonders bei Unterwäsche spürbar ist, wo Elastik und Passform ohne ständiges Nachspannen halten sollen.
Gewicht und Komfort
Obwohl Interlock dicker ist, fühlt es sich nicht zwangsläufig schwer an, weil Bambusviskose selbst leicht und weich ist. Die Kombination ergibt einen Stoff, der sich solide anfühlt, ohne steif zu wirken, weshalb Interlock breit in Unterwäsche und Alltagskleidung für Frauen eingesetzt wird.
So erkennen Sie Interlock
Am einfachsten erkennen Sie Interlock, indem Sie das Teil auf links drehen und die Oberfläche ansehen. Sieht sie wie die rechte Seite aus, handelt es sich um Interlock. Gibt es dagegen einen deutlichen Unterschied mit sichtbaren Streifen auf der Rückseite, handelt es sich eher um einfachen Jersey oder eine andere Strickart.
Häufig gestellte Fragen
Häufig gestellte Fragen
Kann man erkennen ob ein Teil Interlock ist
Ja. Drehen Sie es auf links und schauen Sie sich die Oberfläche an. Sieht sie beidseitig gleich glatt und strukturiert aus, handelt es sich um Interlock statt gewöhnlichen Jersey.
Ist Interlock teurer als gewöhnlicher Jersey
Oft etwas, weil mehr Garn pro Quadratmeter verwendet wird und das Stricken selbst in der Produktion länger dauert. Der Preisunterschied ist im fertigen Teil aber selten groß.
Läuft Interlock weniger ein als andere Stoffe
Ja, meist, weil die doppelte Konstruktion den Stoff beim Waschen stabiler macht. Das ergibt weniger Schwund in Länge und Breite im Vergleich zu locker gestrickten Alternativen.
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