Kann man Kleidung vor dem Waschen auf links drehen
Kurze Antwort: Ja, und das ist oft eine gute Idee. Wenn die Kleidung auf links gedreht wird, nutzt sich die Innenseite in der Trommel ab, sodass die Außenseite Farbe, Druck und Oberfläche länger behält.
Warum die linke Seite die Kleidung schützt
In der Waschmaschine reibt die Kleidung während des ganzen Programms an der Trommel und an anderen Teilen. Diese Abnutzung führt mit der Zeit zu Knötchen, verblassten Farben und einer matten Oberfläche. Drehen Sie die Kleidung auf links, bekommt die Innenseite den größten Teil der Reibung ab. Die Außenseite, die andere sehen, wird geschützt und sieht länger gut aus. Es ist ein kleiner Handgriff, der pro Teil nur wenige Sekunden dauert.
Farben halten länger
Dunkle und kräftige Farben verblassen besonders dort, wo der Stoff viel reibt, etwa an Knien, Ärmeln und Schultern. Auf links findet die Reibung an der Innenseite statt, wo leichtes Ausbleichen nicht auffällt. Dasselbe gilt für schwarze Kleidung, die mit der Zeit einen gräulichen Schimmer bekommen kann. Drehen Sie daher vor allem dunkle Teile, Jeans und farbige Pullover vor dem Waschen. Das lohnt sich auch bei Marken mit vielen dunklen Grundfarben wie Zent.
Drucke und Details
Kleidung mit Druck, Stickerei oder aufgenähten Details profitiert davon, gedreht zu werden. Ein aufgedrucktes Motiv kann reißen oder abblättern, wenn es stark an der Trommel reibt, und Wärme verstärkt das. Drehen Sie die Kleidung, waschen Sie bei niedriger Temperatur und bügeln Sie nie direkt auf dem Druck. Dasselbe gilt für Verzierungen wie Spitze und kleine Knöpfe, die sich in anderer Kleidung verfangen können, wenn sie in der Trommel nach außen zeigen.
Unterwäsche und BH
Auch Unterwäsche lässt sich drehen, doch hier ist ein Wäschenetz oft wichtiger. Ein Bambus-BH ohne Bügel hat keinen Metallbügel, der sich verbiegen kann, aber Träger und Haken können sich trotzdem in anderer Kleidung verwickeln. Schließen Sie die Haken, legen Sie den BH in ein Wäschenetz und waschen Sie schonend. So halten Gummi und Form besser, und die Haken reißen nicht am Rest der Wäsche.
Wann es weniger wichtig ist
Weiße T-Shirts, Handtücher und Bettwäsche ohne Druck müssen nicht unbedingt gedreht werden. Hier gibt es keine Farbe, die sichtbar verblassen kann, und keine Details, die kaputtgehen. Dagegen kann es sich lohnen, Kleidung, die leicht Knötchen bildet, unabhängig von der Farbe zu drehen, denn Knötchen entstehen vor allem auf der Seite, die am meisten reibt. Viele waschen ihre weichen Strickteile und Basics, auch von Marken wie Turiform, deshalb auf links.
Ans Zurückdrehen denken
Am praktischsten ist es, die Kleidung schon beim Ausziehen auf links zu drehen. Dann ist sie bereit für die Wäsche, sobald sie im Korb landet. Nach dem Waschen können Sie sie auf links trocknen lassen, was die Farben auch vor Sonnenlicht schützt, und sie erst beim Zusammenlegen zurückdrehen. Prüfen Sie die Taschen auf Papier und Münzen, bevor Sie die Kleidung drehen, damit nichts im Inneren versteckt bleibt.
Häufig gestellte Fragen
Muss alle Kleidung auf links gedreht werden
Nein, aber es lohnt sich bei dunkler Kleidung, Kleidung mit Druck und Kleidung, die leicht Knötchen bildet.
Wird die Kleidung auf links genauso sauber
Ja. Wasser und Waschmittel dringen durch den Stoff, sodass die Kleidung auf beiden Seiten sauber wird.
Kann man die Kleidung auf links trocknen
Ja, und das schützt die Farben vor der Sonne, wenn die Kleidung draußen trocknet.
