Maschengröße und was sie steuert
Kurze Antwort: Die Maschengröße bestimmt, wie viel Garn in jede Schlaufe geht. Sie legt die Dichte, das Gewicht, die Dehnung und die Lichtdurchlässigkeit des Stoffes fest. Schon kleine Änderungen können aus demselben Garn einen ganz anderen Stoff machen.
Eine Einstellung an der Maschine
Beim Stricken lässt sich einstellen, wie weit das Garn um die Nadel gezogen wird. Wird viel gezogen, werden die Maschen groß und der Stoff locker. Wird wenig gezogen, werden sie klein, und der Stoff wird dicht und fest. Die Einstellung ist einfach, verändert das Teil aber stärker, als man denkt.
Große Maschen bringen Luft
Große Maschen lassen Luft durch und geben einen weichen Fall. Der Stoff dehnt sich stärker und fühlt sich leicht an, weil weniger Garn auf jedem Quadratzentimeter liegt. Das passt zu Teilen mit lockerem, luftigem Sitz, etwa für warme Tage oder für Kleidung, die nicht eng am Körper anliegen soll.
Kleine Maschen bringen Deckkraft
Kleine Maschen ergeben eine dichte Fläche mit guter Deckkraft. Der Stoff hält die Form besser, weil die Maschen eng stehen und sich stützen, und er nutzt sich weniger schnell ab. Für Teile, die du täglich trägst und oft wäschst, ist eine dichte Maschengröße oft von Vorteil. Siehe Bambus Jogginganzug für Frauen.
So erkennst du die Maschengröße
Halte den Stoff gegen das Licht. Große, helle Lücken zwischen den Maschen bedeuten lockeres Strick, ein gleichmäßiges, dunkles Bild bedeutet dichtes Strick. Du kannst den Stoff auch leicht in die Breite ziehen und sehen, wie stark er nachgibt. Das dauert nur Sekunden und sagt mehr als eine Beschreibung in Worten.
Dichte und Gewicht hängen zusammen
Dichtes Strick enthält mehr Garn pro Quadratmeter und fühlt sich daher schwerer und solider an. Lockeres Strick ist leichter und luftiger. Das Gewicht ist also ein Hinweis auf die Maschengröße, aber nicht die ganze Wahrheit, denn auch die Garndicke spielt mit. Siehe Bambus Oberteile für Frauen.
Dehnung und Fall
Die Maschengröße beeinflusst, wie der Stoff fällt. Lockere Maschen ergeben einen weichen, hängenden Fall, der der Körperform folgt. Dichte Maschen ergeben einen ruhigeren, formfesten Fall, bei dem der Stoff seine eigene Form hält. Keines von beiden ist an sich besser. Es hängt davon ab, ob du einen weichen Look oder einen klareren Schnitt möchtest.
Warum dicht nicht umsonst ist
Dichtes Strick verbraucht mehr Garn pro Quadratmeter und braucht länger in der Herstellung. Der Preis des Stoffes steigt entsprechend. Das heißt nicht, dass dicht immer besser ist, aber eine dichte Qualität kostet meist mehr in der Herstellung. Siehe Sweatwear aus Bambus, wo sich die Dichte des Stoffes deutlich spüren lässt.
Maschengröße und Wäsche
Die Maschen ziehen sich bei der ersten Wäsche etwas zusammen und sind danach stabil. Lockere Maschen können sichtbarer werden, wenn der Stoff beim Waschen oder Trocknen gezogen wird. Wasche bei niedriger Temperatur und lass das Teil in Ruhe trocknen, dann behalten die Maschen ihre Größe. Eine einfache Gewohnheit, die das Teil länger schön hält.
Was du wofür wählst
Für Unterwäsche und Kleidung direkt auf der Haut sind kleine Maschen praktisch, weil der Stoff decken und die Form halten soll. Für lockere Alltagskleidung und warme Tage passen größere Maschen gut. Überlege, wofür das Teil gedacht ist und wie eng es sitzen soll, und wähle dann. Es gibt kein festes Rezept, nur unterschiedliche Bedürfnisse.
Häufig gestellte Fragen
Wie erkenne ich die Maschengröße
Halte den Stoff gegen das Licht. Große, helle Lücken zwischen den Maschen bedeuten große Maschen, eine gleichmäßige, dichte Fläche bedeutet kleine Maschen. Du kannst den Stoff auch leicht dehnen und prüfen.
Ändert sich die Maschengröße beim Waschen
Die Maschen ziehen sich beim ersten Waschen etwas zusammen und sind danach meist stabil. Bei niedriger Temperatur und ohne hartes Trocknen bleiben Form und Größe länger erhalten.
Was ist für Unterwäsche am besten
Meist kleine Maschen, weil der Stoff decken, glatt liegen und die Form den ganzen Tag halten soll. Große Maschen können durchscheinen und sich beim Tragen zu stark dehnen.
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