Nach dem Winterbaden
Kurze Antwort: Ziehen Sie sich schnell an, und zwar von innen nach außen. Die Körpertemperatur sinkt noch etwa zwanzig Minuten weiter, nachdem Sie aus dem Wasser gekommen sind. Trockene, lockere Schichten, eine Mütze und dicke Socken machen diese Zeit deutlich angenehmer.
Was nach dem Baden passiert
Kaltes Blut aus Armen und Beinen fließt zurück zum Körperkern, wenn man wieder warm wird. Deshalb fühlt es sich eine Viertelstunde danach am kältesten an und nicht im Wasser. Das nennt man Nachkühlung, und sie dauert bei den meisten zwanzig bis dreißig Minuten, also sollte man darauf vorbereitet sein.
Warum die Kälte erst danach kommt
Im kalten Wasser zieht der Körper das Blut zu den wichtigen Organen. Beim Herauskommen öffnen sich die Gefäße in der Haut wieder, und das kalte Blut aus den äußeren Teilen des Körpers kehrt zurück. Die Kerntemperatur kann daher weiter sinken, obwohl man schon in trockener Kleidung steht.
Die Reihenfolge der Kleidung
Zuerst den Oberkörper abtrocknen und sofort die innerste Schicht anziehen. Danach die Beine. Kopf und Füße kommen zum Schluss, sollten aber nicht vergessen werden. Mit einer festen Reihenfolge spart man Zeit und steht nicht zögernd mit kaltem, nassem Körper da, während man nach dem richtigen Kleidungsstück sucht.
Die innerste Schicht zuerst
Die innerste Schicht liegt auf der Haut und sollte trocken und locker sein. Ein Bambus-T-Shirt mit langen Ärmeln für Herren lässt sich leicht anziehen, auch wenn die Finger steif vor Kälte sind, weil der Stoff weich und glatt ist. Lange Ärmel bedecken die Arme, die oft am kältesten sind.
Beine und Füße
Danach kommen die Beine. Wählen Sie Hosen, die sich leicht hochziehen lassen, und meiden Sie enge Beine, wenn die Finger kalt sind. Die Füße sollten gut abgetrocknet sein, besonders zwischen den Zehen, bevor die Socken kommen. Weiche Socken, zum Beispiel Bambussocken für Herren, geben Ruhe und Komfort in den Stiefeln.
Kopf und Hände
Auch der Kopf muss bedeckt werden. Eine Mütze kann aufgesetzt werden, sobald die Haare einigermaßen trocken sind, und Handschuhe oder warme Hände erleichtern das Zuknöpfen und den Reißverschluss. Viele vergessen die Hände, dabei fühlen sie sich oft am unbrauchbarsten an, wenn man eine Jacke schließen oder Schnürsenkel binden will.
Was bereitliegen sollte
Die gesamte Kleidung liegt in der Reihenfolge bereit, in der man sie braucht, dazu eine Mütze und dicke Socken. Auf einer Bank oder in der Tasche bleibt sie trocken und leicht zu finden, während man vor Kälte zittert. Ein Handtuch und ein trockener Wechselsatz gehören ebenfalls dazu. Als Zwischenschicht passt ein Bambus-Sweatshirt für Herren.
Warmes Getränk und Ruhe
Ein warmes Getränk wärmt von innen nach außen, und das ist die richtige Richtung. Nehmen Sie eine Thermoskanne mit Tee oder heißem Wasser mit und setzen Sie sich kurz hin. Stehen Sie nicht im Wind, und lassen Sie die nassen Haare nicht ohne Mütze an der Luft trocknen.
Nicht zu schnell in die Wärme
Warten Sie zwanzig Minuten, bevor Sie ein warmes Bad nehmen oder heiß duschen. Schnelles Aufwärmen belastet den Kreislauf, und der Körper braucht Zeit. Bei Herz- oder Kreislaufproblemen oder wenn Sie unsicher sind, ob Winterbaden zu Ihnen passt, sprechen Sie vor dem Baden mit Ihrem Arzt.
Häufig gestellte Fragen
Sollte man danach warm baden
Warten Sie zwanzig Minuten. Schnelles Aufwärmen belastet den Kreislauf, daher lassen Sie den Körper langsam in Kleidung und mit einem warmen Getränk zur Ruhe kommen und wählen erst danach ein lauwarmes Bad.
Hilft ein warmes Getränk
Ja, von innen nach außen ist die richtige Richtung zum Aufwärmen. Tee oder warmes Wasser aus der Thermoskanne ist leicht mitzunehmen und erleichtert es, wieder warm zu werden.
Wie lange dauert die Nachkühlung
Bei den meisten zwanzig bis dreißig Minuten, doch das ist individuell. Bleiben Sie deshalb angezogen, stehen Sie nicht im Wind und warten Sie, bis Ihnen wieder richtig warm ist.
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