Nahtlose Slips und wie sie gemacht werden
Kurze Antwort: Nahtlose Slips werden in einem Stück auf einer Rundstrickmaschine gestrickt, statt aus mehreren Teilen zusammengenäht zu werden. Deshalb gibt es keine Seitennähte, die sich abzeichnen oder scheuern können.
In einem Stück gestrickt
Die Maschine strickt den ganzen Slip rundherum wie einen Schlauch, ohne dass danach Teile zusammengenäht werden müssen. Das ist der große Unterschied zu einem gewöhnlichen Slip, bei dem Vorderteil, Rückenteil und Seiten einzeln zugeschnitten und zusammengenäht werden. Nur der Zwickel und eventuell die Kanten kommen danach hinzu. Sieh dir Bambus Slips an.
So arbeitet die Maschine
Eine Rundstrickmaschine hat ihre Nadeln im Kreis angeordnet und strickt den Stoff rundherum. Sie kann unterwegs zwischen verschiedenen Strickarten wechseln, sodass der Stoff an einer Stelle dichter und an einer anderen elastischer wird. So bekommen Bund, Beine und Schritt jeweils eigene Eigenschaften, obwohl der Slip aus einem Stück ist.
Der Zwickel kommt danach
Auch wenn der übrige Slip in einem Stück gestrickt ist, wird der Zwickel meist nachträglich eingenäht. Er ist eine zusätzliche Lage auf der Innenseite, die sich um die Feuchtigkeit kümmert. Die Nähte dort liegen flach und sitzen an einer Stelle, an der sie sich nicht durch die Kleidung abzeichnen, sodass der Slip von außen nahtlos wirkt.
Deshalb zeichnen sie sich nicht ab
Ohne Seitennähte gibt es keine Verdickung im Stoff und damit keine Linie unter eng anliegender Kleidung. Wo ein genähter Slip auf jeder Seite eine Naht und oft einen Gummi an der Kante hat, geht der nahtlose Übergang im Stoff auf. Das macht sie zu einer naheliegenden Wahl unter Leggings. Sieh dir Bambus Unterwäsche für Damen an.
Keine Naht, die scheuert
Eine Naht ist nicht nur etwas, das man sieht. Man spürt sie auch, vor allem wenn man sich viel bewegt, lange sitzt oder enge Kleidung trägt. Ohne Seitennähte gibt es weniger Stellen, an denen der Stoff an der Haut reiben kann. Viele empfinden einen nahtlosen Slip deshalb als ruhiger über einen ganzen Tag.
Die Passform ist anders
Weil es keine Nähte gibt, folgt der Slip dem Körper direkter. Der Stoff gibt in alle Richtungen nach und passt sich dir an. Deshalb spürt man die Größe deutlicher als bei einem genähten Modell. Sitzt er zu eng, merkt man es überall, und ist er zu groß, kann er Falten werfen.
Die Größe mit Sorgfalt wählen
Miss deinen Hüftumfang und vergleiche ihn mit der Größentabelle, statt von der Größe auszugehen, die du sonst trägst. Liegst du zwischen zwei Größen, überlege, wie der Slip sitzen soll. Die kleinere sitzt enger und glatter, während die größere etwas mehr Spielraum um die Taille gibt.
Vorsichtig waschen
Rundgestrickte Stoffe dehnen sich im nassen Zustand leichter. Wringe sie nicht aus, sondern drücke das Wasser lieber vorsichtig mit einem Handtuch heraus. Wasche bei 40 Grad mit einem milden Waschmittel und lass den Weichspüler weg, damit der Zwickel Feuchtigkeit weiter ableiten kann. Sieh dir Waschen und Pflege an.
Bei niedriger Temperatur trocknen
Trockne sie bei niedriger Temperatur oder häng sie auf. Hohe Hitze kann das Gestrick zusammenziehen und die Passform verändern. Lege sie gern flach hin oder häng sie über eine Stange, damit sie nicht durch ihr eigenes Gewicht in die Länge gezogen werden. So behalten sie ihre Form länger.
Häufig gestellte Fragen
Wie werden nahtlose Slips hergestellt?
Sie werden in einem Stück auf einer Rundstrickmaschine gestrickt, sodass es keine Seitennähte gibt. Der Zwickel wird meist danach auf der Innenseite eingenäht.
Zeichnen sich nahtlose Slips unter Kleidung ab?
Kaum. Ohne Nähte gibt es keine Verdickung, die eine Linie bilden kann, auch nicht unter Leggings und engen Hosen.
Müssen nahtlose Slips anders gewaschen werden?
Wasche sie normal bei 40 Grad, aber wringe sie im nassen Zustand nicht aus und trockne sie bei niedriger Temperatur, damit das Gestrick seine Form behält.
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