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Nahtzugabe in Unterwäsche, was bedeutet das

Kurze Antwort: Die Nahtzugabe ist der schmale Stoffrand außerhalb der Naht, wenn zwei Stoffstücke zusammengenäht werden. In Unterwäsche sollte sie klein und weich sein, damit sie nicht auf der Haut reibt. Hier erklären wir den Begriff und worauf du beim Aussuchen achten kannst.

Nahtzugabe in Unterwäsche und was sie ist

Werden zwei Stoffstücke zusammengenäht, bleibt außerhalb der Naht ein kleiner Rand übrig. Er heißt Nahtzugabe. Sie hält die Naht zusammen, damit der Stoff nicht ausfranst. Wie breit sie ist und wie sie abgeschlossen wird, bestimmt, wie stark du sie auf der Haut spürst. Darum zählt die Nahtzugabe bei Unterwäsche.

Warum die Nahtzugabe nah an der Haut zählt

Unterwäsche liegt eng an, deshalb kann ein breiter oder harter Rand spürbar sein, besonders wo du dich bewegst oder sitzt. Eine kleine, weiche Nahtzugabe reibt weniger. Sie kann auch beeinflussen, ob sich die Naht unter der Kleidung abzeichnet. Ein großer, steifer Rand kann unter dünnen Hosen oder Kleidern eine Linie bilden, ein schmaler liegt ruhiger.

Wie die Nahtzugabe abgeschlossen wird

Der Rand kann mit Overlock genäht, zur Seite gelegt und festgesteppt oder umgeschlagen werden. Jede Lösung fühlt sich anders an. Ein Overlockrand ist elastisch, ein festgesteppter kann flacher sein. Auf Bildern ist das schwer zu sehen, also lies die Beschreibung. Sieh dir Unterwäsche aus Bambus für Frauen an und prüfe, wie die Nähte beschrieben sind.

Nahtzugabe bei Strick und Webware

Bei Strick, aus dem die meiste Unterwäsche besteht, gibt die Nahtzugabe beim Dehnen nach. Webware braucht breitere Nahtzugaben, weil sie stärker ausfranst. Darum fühlt sich Strick oft geschmeidiger am Schritt und an der Taille an. Die Naht muss trotzdem gut genäht sein, damit sie bei Bewegung nicht aufgeht.

Nahtzugabe und Passform

Eine zu breite oder schief sitzende Nahtzugabe kann am Stoff ziehen und die Passform ungleichmäßig machen. Man sieht das an kleinen Falten an den Seitennähten. Sind die Nähte gerade und gleichmäßig, sitzt die Unterwäsche besser. Wende das Teil und sieh dir die Nähte von innen an. So erkennst du, ob sauber gearbeitet wurde.

Etiketten, Aufdrucke und Ränder

Neben der Nahtzugabe können Etiketten im Nacken oder an der Seite reiben. Viele Marken drucken statt ein Etikett einzunähen. Möchtest du ein weiches Gefühl, prüfe, wie das Teil gekennzeichnet ist. Kombiniere mit einer weichen Lage wie einem Bambus-BH ohne Bügel, wenn du harte Kanten vermeiden willst.

So prüfst du es zu Hause

Wende die Unterwäsche und fühle die Nähte mit den Fingern. Sind sie glatt und flach oder dick und rau? Zieh das Teil an und spüre nach, wenn du sitzt und dich bewegst. Geh eine Runde darin. Spürst du eine störende Kante, probiere einen anderen Schnitt oder eine andere Größe.

Pflege, damit die Nähte halten

Wasche Unterwäsche auf links im Wäschenetz bei schonender Temperatur. So reiben die Nähte weniger an anderer Wäsche, und die Fäden halten besser. Meide den Trockner und lass die Teile an der Luft trocknen. Dasselbe gilt für den Rest der Garderobe, zum Beispiel ein Bambus-T-Shirt für Frauen, bei dem auch die Nähte an Hals und Ärmeln zählen.

Häufig gestellte Fragen

Was ist eine Nahtzugabe?

Die Nahtzugabe ist der schmale Stoffrand außerhalb der Naht, wenn zwei Stoffstücke zusammengenäht werden. Sie hält die Naht zusammen, damit der Stoff nicht ausfranst.

Warum zählt die Nahtzugabe bei Unterwäsche?

Unterwäsche liegt eng an der Haut, deshalb kann eine breite oder harte Nahtzugabe spürbar sein und sich unter der Kleidung abzeichnen.

Wie prüfe ich die Nähte bei Unterwäsche?

Wende das Teil und fühle die Nähte mit den Fingern. Glatte, flache Nähte sind oft angenehm, doch das Empfinden ist persönlich, probiere es daher an.