So retten Sie eine Schulternaht
Kurze Antwort: Die Schulternaht trägt das gesamte Gewicht des Kleidungsstücks. Nähen Sie sie zweimal und legen Sie ein schmales Band in die Naht, damit sie nicht wieder aufgeht. Folgen Sie der alten Nahtlinie, damit die Reparatur von außen nicht zu sehen ist.
Warum die Schulternaht aufgeht
Jedes Mal, wenn das Teil auf einem Bügel hängt oder über den Kopf gezogen wird, zieht das ganze Gewicht an der Schulternaht. Ohne Band trägt der Faden es allein, und bei Strickstoff dehnt sich die Naht jedes Mal ein wenig. Irgendwann gibt der Faden auf, und die Naht öffnet sich, oft ohne Vorwarnung.
Das brauchen Sie
Sie brauchen eine Nadel oder eine Nähmaschine mit Zickzackstich, einen Faden in der Farbe des Kleidungsstücks, ein schmales Baumwollband oder einen Streifen von einem alten Laken, eine Schere und ein paar Stecknadeln. Haben Sie das zu Hause, können Sie die Schulter in einer halben Stunde reparieren, ohne etwas Neues zu kaufen.
Die Schulter vorbereiten
Wenden Sie das Teil auf links und legen Sie die beiden Lagen genau aufeinander, sodass die Kanten der Schulternaht auf gleicher Höhe liegen. Streichen Sie sie mit der Hand glatt und suchen Sie die Stelle, an der die alte Naht noch heil ist. Stecken Sie in gleichmäßigen Abständen Stecknadeln, damit die Lagen beim Nähen nicht rutschen.
Entlang der alten Naht nähen
Nähen Sie einen Zickzackstich entlang der alten Nahtlinie und beginnen und enden Sie in der heilen Naht. Folgen Sie der ursprünglichen Reihe so genau wie möglich, damit die Schulter ihre Form behält. Halten Sie den Stich klein und lassen Sie dem Faden etwas Luft, damit die Naht der Dehnung folgt und nicht bei der ersten Bewegung aufgibt.
Eine Reservereihe nähen
Nähen Sie danach eine zweite Reihe zwei Millimeter neben der ersten als Reserve. Gibt die eine Reihe nach, hält die andere die Schulter noch an ihrem Platz. Das kostet wenige Minuten extra und ist der einfachste Weg, dieselbe Schulter nicht schon in ein paar Wochen erneut reparieren zu müssen.
Das Band, das eine Wiederholung verhindert
Legen Sie beim Nähen ein schmales Baumwollband oder einen Streifen von einem alten Laken in die Naht. Es nimmt die Belastung statt des Fadens auf. Ein Band dehnt sich nicht und hält deshalb die Schulter in der Breite, in der sie genäht wurde. Achten Sie darauf, dass das Band flach liegt und nicht gezogen wird.
So wird die Reparatur unsichtbar
Folgen Sie der alten Nahtlinie und verwenden Sie dieselbe Fadenfarbe, ist die Reparatur von außen nicht zu sehen. Die Naht liegt innen unter dem Stoff, und das Band bleibt unsichtbar, weil es in der Naht liegt. Prüfen Sie danach, ob die Schulter gerade liegt und das Teil natürlich am Bügel hängt.
Für welche Kleidung das funktioniert
Die Methode funktioniert bei Pullovern, T-Shirts und Sweatshirts, bei denen die Schulternaht das Gewicht des Teils trägt. Das Sortiment sehen Sie bei Bambuskleidung für Männer, Bambus-Loungewear für Männer und Bambus-Sweatpants für Frauen. Bei Sweatpants sollten Sie zusätzlich auf die Nähte im Schritt und am Bund achten.
So geht sie nicht wieder auf
Hängen Sie das Teil auf einen Bügel mit breiten Schultern, damit sich das Gewicht verteilt, und vermeiden Sie es, beim Ausziehen hart an den Schultern zu ziehen. Wird die Naht wieder locker, nähen Sie sie, solange nur wenige Zentimeter offen sind. Eine kleine Mühe zur rechten Zeit ist viel einfacher als eine ganze Schulter zu reparieren.
Häufig gestellte Fragen
Sieht man die Reparatur von außen
Nein, wenn Sie der alten Nahtlinie folgen und dieselbe Fadenfarbe nutzen. Die Naht liegt innen, und das Band verbirgt sich in der Naht, sodass die Schulter von außen aussieht wie zuvor.
Warum muss ein Band hinein
Weil sich ein Band nicht dehnt. Es hält die Schulter in der Breite, in der sie genäht wurde, und nimmt die Belastung statt des Fadens auf, damit die Naht nicht wieder nachgibt.
Wird die Schulter enger
Nein, wenn Sie das Band flach einlegen, ohne daran zu ziehen. Ziehen Sie am Band, rafft sich der Stoff, also legen Sie es ruhig hin und nähen Sie ohne zu spannen.
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