So verhindern Sie Pilling bei Sweatkleidung
Kurze Antwort: Sweatstoff bildet in den ersten Monaten die meisten Knötchen, weil sich lose Fasern aus dem Stoff lösen. Waschen Sie auf links, halten Sie Klettverschlüsse und Reißverschlüsse aus der Maschine fern und entfernen Sie die Knötchen mit einem Fusselrasierer.
Warum das passiert
Kurze Fasern arbeiten sich langsam aus dem Stoff heraus und rollen sich dort, wo der Stoff reibt, zu kleinen Kugeln zusammen. Das ist bei Sweat und Strick ganz normal und hört meist nach einigen Monaten auf, wenn die losen Fasern weg sind. Knötchen sagen deshalb für sich allein nichts über eine schlechte Qualität aus.
Auf links waschen
Wird der Pullover auf links gewaschen, reibt die Außenseite in der Maschine weniger an der übrigen Wäsche. Das ist die einfachste Gewohnheit, die Sie einführen können, und sie macht auf Dauer einen deutlichen Unterschied. Drehen Sie den Pullover gleich nach dem Trocknen wieder um. Derselbe Rat gilt für Jogginghosen und Hoodies.
Reißverschlüsse und Klett fernhalten
Reißverschlüsse und Klettverschlüsse reißen an der Sweatoberfläche und ziehen Fasern heraus, die später zu Knötchen werden. Waschen Sie Jacken mit Reißverschluss und Kleidung mit Klett deshalb getrennt oder schließen Sie sie vor der Wäsche vollständig. Auch Jeans mit Metallknöpfen und schwere Handtücher belasten Sweat stärker als leichte Kleidung.
Weniger beladen und sanfter schleudern
Eine volle Maschine bedeutet mehr Reibung zwischen den Kleidungsstücken. Füllen Sie sie bei Sweat deshalb nur etwa zu zwei Dritteln und wählen Sie eine niedrigere Schleuderzahl. Lassen Sie den Pullover auf einem Wäscheständer trocknen statt im Trockner, der mehr reibt. Alle Regeln finden Sie im Waschratgeber.
Fusselrasierer
Ein elektrischer Fusselrasierer schneidet die Knötchen ab, ohne den Stoff zu beschädigen, wenn Sie ihn mit leichter Hand führen. Legen Sie den Pullover flach auf einen Tisch und fahren Sie in kleinen Kreisen über die betroffenen Stellen. Das dauert fünf Minuten und lässt ihn fast wie neu aussehen. Zupfen Sie Knötchen nicht mit den Fingern ab.
Die Qualität spielt eine Rolle
Ein gleichmäßig gesponnenes Garn mit langen Fasern bildet weniger Knötchen als ein lockeres Garn mit kurzen Fasern. Das heißt nicht, dass ein guter Pullover nie Knötchen bekommt, aber meist weniger und nur für kurze Zeit. Fühlen Sie den Stoff vor dem Kauf: eine glatte, dichte Oberfläche ist ein gutes Zeichen. Siehe Sweatkleidung.
Wo es zuerst passiert
Knötchen entstehen zuerst unter den Armen, an den Seiten und dort, wo ein Taschenriemen oder ein Sicherheitsgurt liegt. Das sind die Stellen, an denen der Stoff im Alltag am meisten reibt. Tragen Sie jeden Tag eine Tasche auf derselben Schulter, wechseln Sie ab und zu die Seite. Siehe zum Beispiel Bambus Hoodie für Herren.
Mehr über Knötchen
Knötchen entstehen nicht nur auf Sweat, sondern auch auf Strick, T-Shirts und Nachtwäsche. Die Grundsätze sind dieselben: weniger Reibung, auf links waschen und bei Bedarf ein Fusselrasierer. Mehr zum Thema finden Sie unter Pilling auf der Kleidung, mit Hinweisen dazu, wo sich die Knötchen meist bilden.
Häufig gestellte Fragen
Sind Knötchen ein Zeichen für schlechte Qualität?
Nicht unbedingt. Es kommt auf die Faserlänge an und darauf, wie stark der Stoff im Alltag reibt. Auch gute Pullover können in den ersten Monaten etwas Knötchen bilden.
Hört das von selbst auf?
Meist nach einigen Monaten, wenn die losen Fasern aus dem Stoff heraus sind. Waschen auf links und weniger Reibung sorgen dafür, dass es schneller und in geringerem Maß geschieht.
Kann man Knötchen entfernen, ohne den Pullover zu beschädigen?
Ja, mit einem Fusselrasierer, den Sie mit leichter Hand auf einer flachen Unterlage führen. Zupfen Sie nicht mit den Fingern, denn das löst neue Fasern, die wieder Knötchen bilden.




