Statische Aufladung in der Kleidung im Winter
Kurze Antwort: Statische Elektrizität entsteht, wenn die Luft trocken ist und zwei Materialien aneinander reiben. Naturfasern wie Bambusviskose nehmen Feuchtigkeit auf und laden sich deshalb seltener auf als synthetische Materialien.
Warum es im Winter passiert
Die Raumluft wird trocken, wenn geheizt wird, und die kalte Luft draußen hält ebenfalls wenig Feuchtigkeit. Trockener Stoff kann die Spannung nicht ableiten, also sammelt sie sich. Deshalb spüren die meisten kleine Schläge und anhaftende Kleidung genau in den Monaten, in denen die Heizkörper laufen.
Synthetik ist am schlimmsten
Polyester und Nylon nehmen kaum Feuchtigkeit auf und laden sich deshalb am stärksten auf. Bambusviskose besteht aus Zellulose und nimmt Feuchtigkeit aus der Luft auf, sodass ein Teil der Spannung abgeleitet wird. Das Problem verschwindet nicht ganz, wird aber meist kleiner, wenn weniger synthetische Schichten getragen werden.
Die Schicht auf der Haut
Besteht die innerste Schicht aus einer Naturfaser, passiert weniger, weil sie Feuchtigkeit von der Haut aufnimmt und den nächsten Stoff etwas feucht hält. Das gilt besonders unter einem Pullover aus Wolle oder Fleece. Siehe Bambus Unterhemd für Damen.
Das Unterkleid
Ein glattes Unterkleid zwischen Kleid und Strumpfhose verhindert das meiste Anhaften, weil es die beiden Schichten trennt, die sonst aneinander reiben. Wählen Sie ein Unterkleid, das etwas kürzer ist als das Kleid, damit es nicht zu sehen ist. Siehe Bambus Unterkleid.
Strumpfhosen
Strumpfhosen aus Nylon sind oft der Grund dafür, dass das Kleid an den Beinen klebt. Strumpfhosen mit Viskose im Material erzeugen meist weniger Spannung, besonders zusammen mit einem Unterkleid. Prüfen Sie das Material vor dem Kauf und probieren Sie sie unter dem Kleid, das sonst Probleme macht. Siehe Bambus Strumpfhosen für Damen.
Feuchtigkeit im Raum
Eine etwas höhere Luftfeuchtigkeit in Innenräumen verringert das Problem spürbar. Ein Wäscheständer mit nasser Wäsche im Wohnzimmer hilft tatsächlich, ebenso eine Schale Wasser auf dem Heizkörper oder Pflanzen am Fenster. Lüften Sie kurz und kräftig, statt das Fenster den ganzen Tag gekippt zu lassen.
Kein Weichspüler
Weichspüler wird gegen statische Aufladung beworben, legt aber einen Film auf die Fasern, der den Feuchtigkeitstransport verringert. Bei Bambusviskose ist es gerade die Feuchtigkeit, die hilft, daher schadet Weichspüler auf Dauer mehr, als er nützt. Mehr dazu unter antistatische Kleidung.
Der Trockner
Der Trockner ist eine der größten Ursachen für statische Kleidung, weil die Teile in ganz trockener, warmer Luft aneinander reiben. Hängen Sie die Kleidung stattdessen auf einen Ständer. Das schont auch die Fasern, und der feuchte Ständer im Wohnzimmer verbessert gleichzeitig das Raumklima.
Bettwäsche und Nachtwäsche
Statische Elektrizität macht sich auch im Bett bemerkbar, wo eine synthetische Schicht unter der Decke knistern und kleine Schläge geben kann, wenn man sich umdreht. Bettwäsche aus Naturfasern verursacht davon meist weniger. Siehe Bambus Bettwäsche.
Allgemeines Waschen
Waschen Sie bei 30 oder 40 Grad mit einem milden Waschmittel und dosieren Sie nicht zu hoch. Waschmittelreste können den Stoff ebenfalls trockener und steifer machen. Die übrigen Regeln stehen im Waschratgeber.
Häufig gestellte Fragen
Warum lädt sich Kleidung im Winter auf?
Weil die Raumluft beim Heizen trocken ist. Trockener Stoff kann die Spannung nicht ableiten, sodass sie sich sammelt und kleine Schläge und anhaftende Kleidung verursacht.
Hilft Weichspüler gegen statische Aufladung?
Nur kurzfristig. Weichspüler legt einen Film auf die Fasern, der den Feuchtigkeitstransport verringert, und bei Bambusviskose ist es gerade die Feuchtigkeit, die gegen die Spannung hilft.
Wie verhindere ich, dass ein Kleid klebt?
Ein glattes Unterkleid zwischen Kleid und Strumpfhose verhindert das meiste. Etwas mehr Feuchtigkeit in der Luft und Strumpfhosen mit weniger Kunstfasern helfen ebenfalls.
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