Trockner im Schonprogramm
Kurze Antwort: Bambusstoff verträgt den Wäschetrockner bei niedriger Hitze, aber er beansprucht das Material stärker als Lufttrocknen. Wenn du trotzdem den Trockner nutzt, wähle das Schonprogramm und nimm die Wäsche heraus, solange sie noch leicht feucht ist. So bleiben Form und Weichheit am längsten erhalten.
Was der Trockner mit Bambusstoff macht
Im Wäschetrockner wird die Kleidung erwärmt und in der Trommel herumgeworfen, wobei sie aneinander reibt. Bambusviskose ist weich, aber nicht so robust wie dicke Baumwolle. Wer alles routinemäßig trocknet, riskiert deshalb, dass der Stoff schneller Form und Glätte verliert und sich dadurch weniger angenehm auf der Haut anfühlt.
Die Hitze ist der größte Übeltäter
Hohe Hitze lässt Viskosefasern schrumpfen. Deshalb läuft Kleidung im Trockner oft stärker ein als in der Waschmaschine selbst. Der Stoff wird kürzer, steifer und auf der Haut weniger angenehm. Wählst du eine niedrige Temperatur, gehst du deutlich schonender vor und vermeidest die unangenehmsten Überraschungen, wenn du die Wäsche später herausnimmst.
Elastan im Bund verträgt keine starke Hitze
Viele Bambusteile enthalten etwas Elastan in Bündchen und Kanten, damit sie gut sitzen. Bei hoher Hitze wird Elastan spröde und verliert nach und nach seine Spannkraft. Am Ende lockert sich der Bund und hält das Kleidungsstück nicht mehr an Ort und Stelle. Niedrige Temperatur verlängert die Lebensdauer des Gummibands im Alltag spürbar.
Schonprogramm oder niedrige Hitze wählen
Achte auf das Programm mit niedriger Temperatur, oft Schonen, Fein oder Low Heat genannt. Vermeide kräftige Programme für Handtücher und dicke Jeans. Bei niedriger Hitze dauert das Trocknen länger, doch der Stoff wird milder behandelt. Das spürst du bei Passform und Weichheit, wenn du das Teil wieder trägst. Schau auch bei Bambus T-Shirts für Männer vorbei.
Die Trommel nur halb füllen
Eine halb gefüllte Trommel gibt der Wäsche Platz, sich zu bewegen und Luft zu bekommen. Ist sie vollgestopft, verklumpt die Kleidung, trocknet ungleichmäßig und braucht länger. Das bedeutet mehr Hitze und mehr Verschleiß. Teile die Wäsche lieber auf zwei Durchgänge auf und mische keine schweren mit leichten Teilen in einer Ladung.
Nimm die Wäsche noch leicht feucht heraus
Die wichtigste Faustregel lautet, das Programm zu beenden, bevor die Wäsche ganz trocken ist. Nimm sie heraus, wenn sie sich noch leicht kühl anfühlt. Das letzte Stück Trocknen mit heißer Luft trocknet die Fasern nämlich am stärksten aus. Die Restfeuchte verschwindet von selbst schnell, sobald die Wäsche außerhalb der Trommel hängt.
Danach die Wäsche aufhängen
Wenn du die Wäsche herausnimmst, schüttle sie aus und hänge sie auf einen Bügel oder Wäscheständer. Lass sie etwa eine halbe Stunde hängen, damit die letzte Feuchtigkeit in Ruhe verdunstet. So bekommst du einen glatten Stoff und ein frisches Gefühl. Außerdem lässt sich die Wäsche leichter falten, wenn sie nicht klumpig im Korb liegt.
Was niemals in den Trockner gehört
Manche Dinge sollten aus dem Trockner herausbleiben, egal wie schonend du ihn einstellst. Dazu zählen BHs, alles mit Bügeln oder Gummi in dünnen Bändern und alles, was ohnehin eng anliegt. Die Bügel können sich verbiegen, und das Gummi verliert Spannkraft. Mehr erfährst du bei Bambus BH ohne Bügel und Pflege von Kleidung nah am Körper.
Lufttrocknen bleibt die sanfteste Lösung
Am mildesten trocknest du Bambuskleidung weiterhin auf einem normalen Wäscheständer oder einer Leine, am besten fern von direkter Wärme. Es gibt keinen Verschleiß durch die Trommel, und die Fasern bleiben weich. Nutzt du den Trockner nur im Notfall, spare ihn für Handtücher und Teile auf, die schnell gebraucht werden. Schau auch bei Unterwäsche aus Bambus für Frauen vorbei.
Häufig gestellte Fragen
Warum sammelt sich Flusen im Sieb?
Flusen sind abgerissene Faserenden, die sich lösen, wenn die Kleidung an der Trommel und aneinander reibt. Viele Flusen zeigen also Verschleiß an, nutze deshalb niedrige Hitze und keine zu lange Trockenzeit.
Werden Handtücher im Trockner weicher?
Ja, das ist das eine, was der Trockner besser kann als eine Wäscheleine. Er lockert und lüftet die Fasern, sodass Handtücher danach oft luftiger und weicher wirken als vorher.
Kann man Trocknerbälle verwenden?
Ja, Trocknerbälle können die Trockenzeit verkürzen und Knitter verringern, weil sie die Wäsche anheben und Luft durchlassen. Weniger Zeit im Trockner bedeutet weniger Verschleiß und weniger Hitze auf dem Stoff.
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