UV-Schutz in Kleidung und was UPF bedeutet
Kurze Antwort: UPF gibt an, wie viel ultraviolettes Licht ein Stoff durchlässt. Dichte und dunkle Stoffe schützen mehr als dünne und helle, unabhängig davon, aus welcher Faser sie bestehen, und nasser Stoff schützt weniger als trockener.
Was die Zahl bedeutet
UPF steht für ultraviolet protection factor. UPF 30 bedeutet, dass etwa ein Dreißigstel der ultravioletten Strahlung durch den Stoff dringt. Je höher die Zahl, desto weniger Licht kommt hindurch. Die Zahl gilt nur für Kleidung, die nach einer Norm geprüft wurde, und steht dann auf der Ware.
Dichte zählt am meisten
Ein dicht gewebter oder gestrickter Stoff lässt weniger Licht durch als ein offener. Halten Sie den Stoff gegen das Licht, dann sehen Sie den Unterschied selbst. Sehen Sie das Licht deutlich durch den Stoff, dringt auch ultraviolette Strahlung hindurch. Diesen einfachen Test können Sie im Laden oder zu Hause machen.
Dunkle Farben schützen mehr
Dunkle Farbstoffe nehmen mehr Licht auf als helle. Ein schwarzes T-Shirt schützt daher mehr als ein weißes von gleicher Dicke und Dichte. Das heißt nicht, dass helle Kleidung wertlos ist, doch wer den meisten Schutz möchte, wählt am besten eine dunkle Farbe in einem dichten Stoff.
Nasser Stoff schützt weniger
Wird der Stoff durch Wasser oder Schweiß nass, lässt er mehr Licht durch. Das ist am Strand oder nach dem Baden gut zu wissen, denn ein nasses T-Shirt schützt weniger als ein trockenes. Ziehen Sie nach dem Baden am besten ein trockenes Oberteil an.
Die Faser spielt eine kleinere Rolle
Vor allem Dichte, Farbe und Dicke bestimmen, wie viel Licht hindurchdringt. Die Faserart spielt eine kleinere Rolle, als viele denken. Aussagen, dass ein bestimmtes Material an sich vor der Sonne schützt, sollten Sie deshalb mit Skepsis lesen. Mehr dazu unter Bambus und UV-Schutz.
Kleidung statt Creme auf den Schultern
Eine Stoffschicht über den Schultern ist verlässlicher als Creme, die im Laufe des Tages erneuert werden muss. Schultern und Nacken sind Stellen, die viele beim Eincremen vergessen. Ein T-Shirt mit Ärmeln bedeckt sie den ganzen Tag. Siehe Bambus T-Shirts für Herren.
Für warme Tage
Ein lockeres, langärmeliges Oberteil aus leichtem Stoff kann sich kühler anfühlen als direkte Sonne auf der Haut, weil es Schatten spendet und Luft zirkulieren lässt. Wählen Sie eine Passform, die nicht klebt, damit Schweiß verdunsten kann. Siehe Bambus Langarmshirt für Herren.
Verschleiß und Dehnung
Kleidung, die dünn getragen ist oder über dem Körper gedehnt wird, lässt mehr Licht durch als neue Kleidung, die locker sitzt. Ein enges Oberteil kann daher weniger schützen als dasselbe Oberteil eine Größe größer. Das ist gut zu wissen, wenn Sie Kleidung für einen langen Tag in der Sonne wählen.
Kleidung ist nur ein Teil
Kleidung ist eine Schutzschicht, aber nicht die einzige. Schatten, Hut, Sonnenbrille und Sonnencreme an den Stellen, die Kleidung nicht bedeckt, gehören dazu. Haben Sie besonders empfindliche Haut oder sind Sie unsicher, wie Sie sich am besten schützen, sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.
Kurz gesagt
UPF zeigt, wie viel ultraviolettes Licht durch den Stoff dringt. Dichte, dunkle und trockene Stoffe schützen am meisten. Die Faser zählt weniger als Dichte und Farbe. Nutzen Sie Kleidung als eine Schicht unter mehreren und prüfen Sie den Stoff im Zweifel selbst gegen das Licht.
Häufig gestellte Fragen
Schützt ein normales T-Shirt vor der Sonne?
Teilweise. Dichte und Farbe bestimmen, wie viel Licht hindurchdringt. Ein dichtes, dunkles T-Shirt schützt mehr als ein dünnes, helles, und der Schutz sinkt, wenn der Stoff nass wird.
Schützt Bambuskleidung besonders gut vor UV?
Die Faser spielt eine kleinere Rolle als Dichte und Farbe. Ein dichter, dunkler Stoff schützt mehr als ein dünner, heller, ob aus Bambusviskose oder aus Baumwolle.
Was bedeutet UPF 50?
Es bedeutet, dass etwa ein Fünfzigstel der ultravioletten Strahlung durch den Stoff dringt. Die Zahl gilt nur für Kleidung, die nach einer Norm geprüft wurde.
Das gesamte Sortiment finden Sie bei Bambusbekleidung.de.




