Warum ein Handtuch seine Saugkraft verliert
Kurze Antwort: Weil Reste von Weichspüler und Kalk sich auf der Faser ablagern und die Oberfläche verschließen. Das Wasser dringt dann nicht mehr ein, und das Handtuch schiebt das Wasser herum, statt es aufzunehmen. Oft lässt sich das mit einer einfachen Änderung der Waschgewohnheiten verbessern.
Weichspüler legt eine Schicht an
Weichspüler legt einen dünnen Film auf die Fasern, um sie weich zu machen. Genau dieser Film hält das Wasser draußen, denn Wasser kann nicht durch eine Schicht dringen, die es abweist. Das Handtuch fühlt sich weich an, saugt aber schlechter, und der Effekt wird umso schlimmer, je öfter Sie das Mittel benutzen. Deshalb werden Handtücher für viele immer schlechter.
Kalk wirkt genauso
In hartem Wasser setzt sich Kalk in den Fasern fest und macht sie steif und weniger saugfähig. Der Kalk verschließt die kleinen Zwischenräume, in die das Wasser sonst eindringen würde. Wohnen Sie in einer Gegend mit hartem Wasser, sehen Sie es oft als Steifheit im Handtuch, die mit der Zeit stärker wird. Sehen Sie Handtücher aus Bambus.
Zu viel Waschmittel
Viele nehmen mehr Waschmittel als nötig, und der Rest bleibt im Stoff sitzen, weil das Spülen nicht alles mitnimmt. Waschmittelreste bauen eine Schicht auf den Fasern auf, ganz wie Weichspüler es tut. Halten Sie sich an die Dosierung auf der Packung und nehmen Sie lieber etwas weniger, wenn Sie nur wenig Wäsche waschen.
Es lässt sich teilweise auswaschen
Eine Wäsche ohne Weichspüler, gern mit etwas Essig im Spülwasser, entfernt einen Teil der Schicht. Waschen Sie die Handtücher bei passender Temperatur und lassen Sie sie vollständig trocknen. Es kann mehrere Wäschen dauern, bis Sie eine deutliche Verbesserung bemerken, und manchmal kommt die Saugfähigkeit nicht ganz zurück. Sehen Sie alle Kleidung aus Bambus für Frauen und Nordic Weaving.
Neue Handtücher sind nicht immer gut
Neue Handtücher haben oft eine Behandlung aus der Fabrik, die sie glatt und angenehm weich macht. Sie kann auch das Wasser abweisen. Die Behandlung verschwindet meist nach ein paar Wäschen, und danach saugt das Handtuch besser. Waschen Sie ein neues Handtuch daher ein paar Mal, bevor Sie beurteilen, wie gut es saugt.
Eine überfüllte Maschine spült schlecht
Ist die Trommel ganz voll, kann das Wasser nicht richtig durch die Wäsche spülen. Waschmittelreste bleiben sitzen, und die Handtücher werden steif. Füllen Sie die Maschine etwa zu drei Vierteln, damit sich die Wäsche frei bewegen kann, und wählen Sie gern einen zusätzlichen Spülgang. Das ergibt sauberere Fasern und ein Handtuch, das Wasser leichter aufnimmt.
Trocknen spielt eine Rolle
Hängen Sie die Handtücher auf, damit sie vollständig und schnell trocknen, denn feuchte, zusammengeknüllte Handtücher bekommen einen muffigen Geruch. Trocknen im Trockner macht sie weicher, löst aber das Problem mit dem Film nicht. Wenn Sie den Trockner nutzen, wählen Sie niedrige Wärme und verzichten Sie auf Weichspüler, damit die Fasern Wasser aufnehmen können.
So bewahren Sie die Saugfähigkeit
Verzichten Sie auf Weichspüler, dosieren Sie das Waschmittel nach der Packung und füllen Sie die Maschine nicht zu voll. Waschen Sie Handtücher für sich, damit Flusen anderer Wäsche nicht daran haften bleiben. Das ist die einfachste Routine, und sie verlangt nur, dass Sie ein paar Gewohnheiten ändern, die Sie schon haben.
Häufig gestellte Fragen
Soll ich Weichspüler bei Handtüchern ganz vermeiden
Ja. So bewahren Sie die Saugfähigkeit am einfachsten, denn Weichspüler legt einen Film auf die Fasern, der das Wasser abhält und das Handtuch weniger wirksam macht.
Warum sind neue Handtücher auch nicht gut
Weil sie oft eine Behandlung aus der Fabrik haben, die sie glatt macht und Wasser abweist. Sie verschwindet meist nach ein paar Wäschen, und danach saugen sie besser.
Hilft es, sie in den Trockner zu geben
Es macht sie weicher, löst aber nicht das Problem mit dem Film auf den Fasern. Kombinieren Sie besser eine Wäsche ohne Weichspüler mit einem Trocknen, bei dem das Handtuch Luft bekommt.



