Was ein Wasseraufnahmetest zeigt
Kurze Antwort: Ein Wasseraufnahmetest zeigt, wie viel Wasser ein Stoff im Verhältnis zu seinem eigenen Gewicht aufnehmen kann. Die Probe wird trocken gewogen, ins Wasser gelegt, abtropfen gelassen und erneut gewogen. Der Unterschied ist die Zahl.
Warum Wasseraufnahme gemessen wird
Wie viel Wasser ein Stoff aufnehmen kann, beeinflusst, wie er sich anfühlt und wozu er taugt. Ein Handtuch soll saugen, eine Regenjacke nicht. Mit einem Test lässt sich diese Eigenschaft in eine Zahl fassen, sodass Stoffe auf gemeinsamer Grundlage verglichen werden können statt nur nach Gefühl.
Wiegen vorher und nachher
Die Probe wird zuerst trocken gewogen. Danach liegt sie eine festgelegte Zeit im Wasser und darf gleichmäßig abtropfen. Zum Schluss wird sie erneut gewogen. Wichtig ist, dass die Abtropfzeit jedes Mal gleich ist, sonst wirken manche Proben nasser als andere, ohne dass der Stoff anders wäre.
Der Unterschied ist die ganze Zahl
Das Gewicht nachher minus das Gewicht vorher, geteilt durch das Gewicht vorher, ergibt die Aufnahme in Prozent. Das ist eine einfache Rechnung, die nichts als eine genaue Waage braucht. Ein Stoff, der danach doppelt so viel wiegt, hat so viel Wasser wie sein eigenes Gewicht aufgenommen, das ergibt hundert Prozent.
Aufnahme ist nicht dasselbe wie Transport
Ein Stoff kann viel Wasser aufnehmen und es trotzdem nur langsam weiterleiten. Die beiden Dinge werden getrennt gemessen. Bei der Aufnahme geht es um die Menge, beim Transport darum, wie schnell sich das Wasser verteilt oder abgeführt wird. Beides sind Eigenschaften, aber sie verhalten sich nicht immer gleich. Sehen Sie Copenhagen Bamboo.
Ausrüstung verändert die Zahl
Weichmachen kann eine Oberfläche weniger bereit machen, Wasser aufzunehmen. Deshalb wird am fertigen Stoff gemessen, nicht am rohen Garn oder unbehandelter Ware. Ein Stoff kann sich nach der Behandlung ganz anders verhalten, und es ist der fertige Stoff, den Sie tatsächlich am Körper tragen. Sehen Sie Resteröds und Zent.
Die Zeit gehört zur Methode
Manche Stoffe saugen sofort, andere brauchen Minuten. Die Zeit wird in der Methode notiert, damit man vergleichen kann. Ein Test, bei dem die Probe zwei Minuten liegt, ergibt nicht unbedingt dieselbe Zahl wie einer mit einer Stunde. Deshalb sollte man immer die Zahl und die Bedingungen ansehen, unter denen gemessen wurde.
Hohe Aufnahme ist nicht immer gut
Es kommt auf den Gebrauch an. Bei einem Handtuch ist hohe Aufnahme gut, bei Sportkleidung aber nicht unbedingt ein Vorteil, denn ein Stoff, der viel Wasser hält, kann sich schwer anfühlen und langsam trocknen. Man sollte die Zahl also nach dem Zweck wählen und nicht einfach den höchsten Wert nehmen.
Wasseraufnahme und Trockenzeit
Die Zahl sagt nur indirekt etwas über die Trockenzeit. Viel Wasser im Stoff braucht länger zum Verdunsten, doch die Trockenzeit hängt auch von Dicke, Luft und Wärme ab. Deshalb wird für das Trocknen ein eigener Test genutzt. Die Wasseraufnahme allein sagt also nicht, ob Kleidung auf der Leine schnell trocknet.
So nutzen Sie es im Alltag
Sie können Kleidung zu Hause nicht wiegen, aber Sie können einen Unterschied spüren. Geben Sie einen Tropfen Wasser auf den Stoff und sehen Sie, ob er sofort einzieht oder als Perle liegen bleibt. Wählen Sie dichten, dünnen Stoff für Kleidung, die nicht schwer werden soll, und weichen, dicken für Wärme und Komfort.
Häufig gestellte Fragen
Ist hohe Aufnahme gut
Es kommt auf den Gebrauch an. Bei einem Handtuch ja, bei Sportkleidung nicht unbedingt. Ein Stoff, der viel Wasser aufnimmt, kann auch schwer sein und langsam trocknen, deshalb sollte man auf den Zweck achten.
Wie schnell geschieht die Aufnahme
Manche Stoffe saugen sofort, andere brauchen Minuten. Die Zeit wird in der Methode notiert, damit die Ergebnisse vergleichbar sind. Deshalb sollten Sie die Zahl zusammen mit den Bedingungen ansehen, unter denen gemessen wurde.
Sagt die Zahl etwas über die Trockenzeit
Nur indirekt. Viel Wasser im Stoff braucht länger zum Verdunsten, doch die Trockenzeit hängt auch von Dicke, Luft und Wärme ab. Deshalb wird das Trocknen mit einem eigenen Test gemessen.
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