Was Elasthan auf einem Etikett bedeutet
Kurze Antwort: Elastan ist eine Faser, die sich auf ein Vielfaches ihrer Länge dehnen und wieder zusammenziehen kann. Sie kommt selten allein vor und immer in kleinen Prozentanteilen. Hier geht es um ihre Aufgabe, die übliche Menge und die Pflege.
Was Elastan ist
Elastan ist eine synthetische Faser, die sich auf ein Vielfaches ihrer Länge dehnen und danach wieder zusammenziehen kann. Sie ist sehr fein und wird fast nie allein verwendet, sondern anderen Garnen beigemischt. Auf dem Etikett steht sie als Elastan oder unter der Marke Lycra, und man sieht sie als kleinen Anteil an der gesamten Zusammensetzung.
Was sie in der Kleidung tut
Elastan gibt dem Stoff Stretch und sorgt dafür, dass die Kleidung dem Körper folgt, ohne zu drücken oder zu hängen. Ohne Elastan muss der Strick allein für die Elastizität sorgen, und der hält die Form nicht so lange. Deshalb sitzt ein Teil mit Elastan nach vielen Stunden und vielen Wäschen oft besser.
Welche Menge üblich ist
Rund fünf Prozent in Unterwäsche und T-Shirts, zwei bis drei Prozent in Bettwäsche und lockerer Kleidung, und über zehn Prozent findet man vor allem in Sportbekleidung. Die Zahlen sind typisch und keine Regel. Sie zeigen, dass schon ein kleiner Anteil genügt, um zu verändern, wie sich ein Stoff bewegt. Sieh dir Bambus Loungewear für Herren an.
Warum sie nicht allein verwendet wird
Reines Elastan würde sich wie Gummi anfühlen und Weichheit vermissen lassen. In einer Mischung sorgen die anderen Fasern für Gefühl und Aussehen, während Elastan für Stretch sorgt. Dieses Zusammenspiel macht Kleidung den ganzen Tag angenehm, und deshalb ist ein kleiner Anteil oft besser als ein großer, wenn der Stoff weich bleiben soll.
Wie sie sich abnutzt
Hitze und Weichspüler sind die beiden größten Feinde von Elastan. Der Faden wird bei hoher Temperatur langsam müde, und Weichspüler legt einen Film an, der den Stoff weniger elastisch machen kann. Der Verschleiß kommt allmählich, und darum kann sich Kleidung nach einem Jahr weniger fest anfühlen, obwohl der Stoff gut aussieht. Sieh dir Sweatwear an.
So wäschst du Kleidung mit Elastan
Wasche bei 30 Grad, nimm ein mildes Waschmittel und verzichte auf Weichspüler. Vermeide hohe Hitze im Trockner und auf der Heizung, denn die Hitze zerstört die Fäden. Lege das Teil flach hin oder hänge es zum Trocknen auf und folge immer den Symbolen im Etikett. So bleibt der Stretch im Alltag am längsten erhalten.
Warum ein Teil seinen Stretch verliert
Die Elastanfäden werden mit der Zeit durch Hitze beschädigt, und dann verliert der Stoff die Fähigkeit, zurückzuspringen. Man sieht es oft an schlaffen Bündchen, Beulen an den Knien oder einem Oberteil, das nicht mehr eng anliegt. Das ist kein Fehler im Strick, sondern ein Zeichen, dass die Fäden verbraucht sind.
Lycra und andere Namen
Lycra ist eine Marke für Elastan von einem bestimmten Hersteller, so wie Tencel für Lyocell. Die Faser ist derselbe Typ, und Elastan ist das Wort, das beschreibt, was sie ist. Manche Marken schreiben Spandex, das ist das amerikanische Wort für dasselbe, und man kann es auf importierter Kleidung antreffen.
Worauf du im Geschäft achten kannst
Achte bei Kleidung, die eng sitzen soll, auf einen kleinen Anteil Elastan und lies, woraus die Mischung sonst besteht. Probiere das Teil an und bewege dich, damit du spürst, ob es mitgeht. Bei lockerer Kleidung ist Stretch weniger wichtig. Sieh dir auch Bambushemden für Damen an, wo die Zusammensetzung bei jedem Artikel steht.
Häufig gestellte Fragen
Ist Elastan dasselbe wie Lycra
Lycra ist eine Marke für Elastan von einem bestimmten Hersteller. Die Faser ist derselbe Typ, und Elastan ist das allgemeine Wort, das du in der Materialzusammensetzung auf dem Etikett findest.
Warum verliert ein Teil seinen Stretch
Die Elastanfäden werden mit der Zeit durch Hitze beschädigt, und Weichspüler kann es verschlimmern. Darum werden Bündchen und Oberteile mit der Zeit schlaff, obwohl der restliche Stoff noch gut aussieht.
Kann man Elastan heiß waschen
Besser nicht. Dreißig Grad erhalten den Stretch am längsten, und hohe Hitze in Wäsche und Trockner nutzt die Fäden am schnellsten ab, also wähle niedrige Temperatur und Schonprogramm.
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