Was Sie über Kleidung und hartes Wasser wissen sollten
Kurze Antwort: Hartes Wasser enthält Kalk, der sich an das Waschmittel bindet. Das bedeutet, dass mehr davon nötig ist, um die gleiche Wirkung zu erzielen, und die Kleidung mit der Zeit steif werden kann.
Kalk bindet das Waschmittel
Ein Teil der Seife bei jeder Wäsche wird darauf verwendet, den Kalk im Wasser zu binden, statt die Kleidung zu reinigen, wofür sie eigentlich zugesetzt wurde. Deshalb braucht hartes Wasser eine höhere Dosierung, als die reine Reinigungskraft des Mittels sonst nötig machen würde. Siehe Waschen und Pflege.
Die Kleidung wird steif
Kalkreste, die nach jeder Wäsche in den Fasern zurückbleiben, machen den Stoff mit der Zeit steifer und weniger angenehm zu berühren. Das spürt man oft am deutlichsten bei Handtüchern, weil sie häufig gewaschen werden und schnell Wasser aufnehmen müssen, um gut zu funktionieren. Siehe Bambus Handtücher.
Die Dosierung steht auf der Packung
Waschmittel geben in der Regel eine Dosierung nach Wasserhärte an, unterteilt in weich, mittel und hart in verschiedenen Feldern auf der Packung. Deine Gemeinde oder dein örtliches Wasserwerk kann dir genau sagen, was für deine Adresse und deine Wasserversorgung gilt.
Nicht mehr Seife als nötig
Überdosierung schafft ihr eigenes Problem mit Rückständen, auch wenn der Gedanke dahinter oft ist, besonders sauber oder besonders gründlich zu waschen. Halte dich stattdessen an die Zahl auf der Packung für den Härtegrad, den du tatsächlich hast, nicht mehr und nicht weniger. Siehe Bambus Unterwäsche für Herren.
Weichspüler ist nicht die Lösung
Weichspüler macht den Stoff sofort weich beim Anfassen, hebt dabei aber gleichzeitig den Feuchtigkeitstransport auf, der eine der wichtigsten Eigenschaften des Materials ist. Er löst also nur kurzfristig das Symptom und schafft stattdessen ein neues Problem. Siehe Bambus Unterwäsche für Damen.
Entkalken der Maschine hilft ebenfalls
Die Waschmaschine selbst sammelt mit der Zeit Kalk an, besonders im Heizelement, was sowohl die Waschtemperatur als auch beeinflussen kann, wie gut die Seife tatsächlich ausgespült wird. Regelmäßiges Entkalken der Maschine verbessert daher das Ergebnis, egal wie korrekt du das Waschmittel sonst dosierst.
Höhere Temperatur verschärft das Kalkproblem
Kalk fällt bei hohen Temperaturen leichter aus, was bedeutet, dass sehr heiße Wäschen mehr Kalk in der Kleidung hinterlassen können als eine Wäsche bei vierzig Grad. Wähle deshalb die niedrigste Temperatur, die die Kleidung noch ordentlich reinigt, wenn du an einem Ort mit hartem Wasser wohnst.
Teste dein eigenes Wasser
Viele Wasserwerke haben die Zahlen online verfügbar, aber du kannst bei einem Baumarkt auch einen einfachen Härtetest kaufen, wenn du unsicher bist, was bei dir gilt. Das dauert nur wenige Minuten und gibt dir eine genaue Zahl, nach der du dosieren kannst.
So spürst du die Verbesserung
Nach ein paar Wäschen mit korrekter Dosierung fühlt sich die Kleidung weniger steif an, und der Geruch aus der Wäsche verschwindet meist schneller. Gib der Veränderung Zeit, denn die Wirkung kommt schrittweise und nicht von einer Wäsche auf die nächste.
Häufig gestellte Fragen
Was macht hartes Wasser mit der Kleidung?
Kalk bindet das Waschmittel und kann den Stoff mit der Zeit steif machen, besonders dort, wo er schnell Wasser aufnehmen muss, wie bei Handtüchern und Unterwäsche.
Muss man in hartem Wasser mehr Waschmittel nehmen?
Ja, folge der Dosierung auf der Packung für deine Wasserhärte. Deine Gemeinde oder dein Wasserwerk kann dir den genauen Härtegrad für deine Adresse nennen.
Löst Weichspüler das Problem?
Nein. Er macht den Stoff kurzfristig weich beim Anfassen, hebt dabei aber den Feuchtigkeitstransport auf, der eine der wichtigsten Eigenschaften des Materials ist.
Das gesamte Sortiment finden Sie bei Bambusbekleidung.de.




