Direkt zum Inhalt

Was Verschnitt beim Zuschnitt kostet

Kurze Antwort: Verschnitt ist der Stoff, der zwischen den Schnittteilen übrig bleibt. Ein typisches Layout verschneidet zwischen zehn und zwanzig Prozent, und dieser Anteil steckt im Preis des Kleidungsstücks. Deshalb ist der Zuschnitt eine der Stellen, an denen die Fabrik am meisten sparen kann.

Was Verschnitt ist

Werden die Schnittteile aus einer Stoffrolle geschnitten, bleibt zwischen ihnen Stoff übrig. Dieser Stoff ist Verschnitt. Er ist kein Fehler im Stoff, sondern der natürliche Rest davon, runde und schräge Formen aus einer rechteckigen Rolle zu schneiden. Der Verschnitt wird bei der Preisberechnung des Kleidungsstücks mitgezählt.

Verschnitt lässt sich nicht ganz vermeiden

Schnittteile haben Rundungen und Schrägen und lassen sich nicht wie Rechtecke packen. Dazwischen entstehen kleine Dreiecke aus Stoff, die für kein Teil des Kleidungsstücks taugen. Selbst ein geübter Schnittlegender kann die Teile nur enger zusammenschieben, die Zwischenräume aber nie ganz beseitigen.

Das Layout entscheidet

Das Zuschnittlayout ist eine Zeichnung, wie die Teile auf dem Stoff liegen. Ein gutes Layout lässt die Teile möglichst viel der Breite ausfüllen, sodass wenig übrig bleibt. Das Layout wird von Hand oder mit einem Programm erstellt, und der Unterschied zwischen einem guten und einem schlechten kann mehrere Prozent betragen.

Wenige Prozent sind viel Geld

Sinkt der Verschnitt von achtzehn auf vierzehn Prozent, spart man Stoff bei jeder einzelnen Einheit im ganzen Los, und das wirkt sich auf den Preis aus. Die Zahlen wirken klein, doch mit Hunderten Teilen multipliziert wird der Unterschied groß. Sehen Sie auch Hemden aus Bambus für Frauen.

Darum ähneln sich Modelle

Einfache, gerade Schnitte verschneiden weniger als komplizierte. Das ist einer der Gründe, warum Basics so aussehen, wie sie aussehen. Ein Teil mit wenigen und geraden Schnittteilen lässt sich eng legen, eines mit vielen Kurven und Details lässt mehr Stoff übrig. Sehen Sie auch die Marken Zent und Resteröds.

Die Stoffbreite spielt mit

Die Breite des Stoffs beeinflusst den Verschnitt. Passen die Schnittteile gut zur Breite, geht wenig verloren, passen sie schlecht, bleibt seitlich ein Streifen Stoff übrig. Deshalb wird die Stoffbreite oft danach gewählt, wie gut sie zu den Schnittteilen des Modells passt.

Einfarbig ist günstiger als gemustert

Ist der Stoff einfarbig, lassen sich die Teile frei drehen und wenden und damit enger legen. Hat der Stoff ein Muster oder eine Richtung, müssen die Teile richtig liegen, und das hinterlässt mehr Verschnitt. Das ist einer der Gründe, warum einfarbige Teile oft leichter zu produzieren sind.

Wofür man die Reste nutzen kann

Reste werden für kleinere Teile wie Taschen und Etikettenbänder oder für das Recycling genutzt. Nicht alles lässt sich verwenden, und die kleinen Dreiecke enden oft als Abfall oder gehen ins Recycling. Die Fabrik will möglichst wenig Stoff übrig haben, denn das ist Geld, das nicht zu Kleidung wird.

Wer den Verschnitt bezahlt

Der Verschnitt steckt im Stückpreis und landet deshalb beim Kunden. Er ist kein eigener Posten, sondern Teil des Stoffverbrauchs pro Teil. Deshalb kann eine Fabrik, die das Layout eng legt, einen etwas niedrigeren Preis bieten als eine, die beim selben Modell mehr Stoff verschneidet.

Häufig gestellte Fragen

Was ist ein guter Verschnittwert

Unter fünfzehn Prozent gilt bei den meisten Strickwaren als gut. Der Wert hängt aber vom Modell ab, denn komplizierte Schnitte verschneiden mehr als einfache und gerade.

Können die Reste für etwas genutzt werden

Für kleinere Teile wie Taschen, Etikettenbänder oder für das Recycling. Die kleinen Dreiecke zwischen den Schnittteilen sind aber selten brauchbar und enden oft als Abfall.

Wer bezahlt den Verschnitt

Er steckt im Stückpreis und landet daher beim Kunden. Ein enges Layout ergibt weniger Verschnitt und kann deshalb den Preis für das ganze Los etwas niedriger halten.

Das gesamte Sortiment finden Sie bei Bambusbekleidung.de.

Die Produkte aus diesem Beitrag

Alle ansehen (Hemden aus Bambus für Frauen)