Wie ein Stoff seine Oberfläche verliert
Kurze Antwort: Die Oberfläche besteht aus den äußersten Faserenden, die gleichmäßig liegen. Verschleiß reißt sie los, richtet sie auf oder entfernt sie, und dann verändern sich Glanz und Griff. Deshalb kann dasselbe Garn nach einiger Zeit ganz anders wirken.
Was die Oberfläche eigentlich ist
Die Oberfläche eines Stoffes ist nicht einfach eine Schicht, sondern die äußersten Faserenden und kleinen Schlaufen, die ein wenig aus dem Garn herausstehen. Liegen sie gleichmäßig, fühlt sich der Stoff glatt und ruhig an. Sind sie durcheinander oder abgenutzt, fühlt er sich anders an, obwohl das Garn im Inneren genau dasselbe ist wie zuvor.
Der Glanz kommt von Gleichmäßigkeit
Liegen die Fasern glatt und parallel, wird das Licht gleichmäßig zurückgeworfen, und der Stoff bekommt einen ruhigen Glanz. Werden sie unordentlich, streut das Licht in alle Richtungen, und der Stoff wirkt matt. Deshalb sieht ein neues Teil oft frischer aus als ein altes, ohne dass sich die Farbe dramatisch verändert hätte.
Der Griff verändert sich mit
Ein Stoff mit aufgerichteten Faserenden fühlt sich auf der Haut rau an, obwohl es dasselbe Garn ist, das sich einmal weich anfühlte. Das spürt man am meisten an Stellen, an denen der Stoff eng anliegt, etwa an der Ferse und an den Zehen. Sehen Sie sich Bambussocken für Herren an, bei denen jeder Tag im Schuh die Oberfläche beansprucht.
Die Ausrüstung wird ausgewaschen
Ein Teil der Glätte eines neuen Stoffes stammt von der Behandlung, die er in der Fabrik bekommt, bevor er verkauft wird. Sie verschwindet nach und nach durch Waschen und Tragen, und die eigene Oberfläche des Stoffes zeigt sich. Das ist ganz normal und kein Fehler. Sehen Sie Stützstrümpfe aus Bambus und alle Bambussocken für Herren.
Reibung im Alltag
Die Oberfläche wird jeden Tag von Dingen abgenutzt, an die man nicht denkt: ein Schuh, ein Hosenbund, ein Taschenriemen oder der Autositz. Die Reibung ist klein, wiederholt sich aber viele tausend Mal. Stellen mit der meisten Bewegung und dem meisten Druck verlieren die Oberfläche zuerst, während selten gerubbelte Bereiche jahrelang wie neu aussehen können.
Waschen und Weichspüler
Die Waschmaschine ist ein mechanischer Vorgang, bei dem die Kleidung gegeneinander und gegen die Trommel schlägt, und das beansprucht die äußersten Fasern. Hohe Temperatur und langes Schleudern machen es schlimmer. Weichspüler kann kurzzeitig ein glattes Gefühl geben, ändert aber nichts am eigentlichen Verschleiß und kann einen Film auf den Fasern hinterlassen.
Knötchen sind verfilzte Faserenden
Knötchen sind kleine Bällchen aus Faserenden, die sich von der Oberfläche gelöst und miteinander verfilzt haben. Zuerst haften sie noch am Stoff, fallen aber mit der Zeit ab. Jedes Mal verliert der Stoff etwas Material an der Oberfläche. Ein Fusselrasierer entfernt sie ohne Schaden, wenn Sie ihn vorsichtig und nur mit leichtem Druck benutzen.
So pflegen Sie die Oberfläche
Wenden Sie die Kleidung vor dem Waschen auf links, damit die äußerste Schicht vor Reibung geschützt wird. Waschen Sie bei niedriger Temperatur im Schonprogramm und stopfen Sie die Maschine nicht voll. Lassen Sie die Teile an der Luft trocknen, denn der Trockner entfernt Faserenden schneller. Verwenden Sie ein Waschmittel ohne unnötige Zusätze, damit sich keine weiteren Schichten auf den Fasern bilden.
Wann die Oberfläche nicht mehr zu retten ist
Eine matte und leicht raue Oberfläche ist bei einem lange getragenen Teil normal und sagt nichts darüber aus, ob es schlecht ist. Ist der Stoff dagegen dünn geworden und bekommt Löcher, ist es Verschleiß im Garn selbst und nicht nur an der Oberfläche, und dann hält er meist nicht mehr lange durch.
Häufig gestellte Fragen
Kann die Oberfläche zurückkommen
Nicht ganz. Verlorene Faserenden kommen nicht zurück, aber ein Fusselrasierer und eine schonende Wäsche machen einen sichtbaren Unterschied, sodass der Stoff wieder ordentlicher aussieht und sich glatter anfühlt.
Warum fühlen sich neue Teile glatter an
Weil die Fasern noch so liegen, wie sie in der Fabrik gelegt wurden, und die Behandlung noch im Stoff sitzt. Nach einigen Wäschen verschwinden Behandlung und ein Teil der Glätte nach und nach.
Bedeutet eine matte Oberfläche schlechten Stoff
Nein. Eine matte Oberfläche bedeutet nur, dass der Stoff getragen, gerieben und gewaschen wurde. Ein Problem ist es erst, wenn das Garn selbst dünn wird oder reißt.
Das gesamte Sortiment finden Sie bei Bambusbekleidung.de.




