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Wofür bei Schwermetallen geprüft wird

Kurze Antwort: Es wird auf Metalle geprüft, die aus Farbstoffen, Druck und Metallteilen im Kleidungsstück stammen können, darunter Blei, Cadmium, Nickel und Chrom. Gemessen wird der Anteil, der unter schweißähnlichen Bedingungen abgegeben werden kann, und nicht der gesamte Metallgehalt der Ware.

Metalle kommen aus mehreren Quellen

Metalle können aus verschiedenen Quellen in ein Kleidungsstück gelangen. Manche stammen aus Farbstoffen, andere aus Druckfarben und wieder andere aus Metallteilen wie Reißverschlüssen, Nieten und Druckknöpfen. Deshalb reicht es nicht, nur den Stoff anzusehen, wenn man das ganze Kleidungsstück beurteilen will. Alle Teile zählen, weil sie alle mit der Haut in Berührung kommen können.

Farbstoffe können Spuren hinterlassen

Manche Farbstoffe enthalten Metalle als Teil ihres Aufbaus, und kleine Reste können nach dem Färben in der Faser bleiben. Das Spülen danach ist deshalb wichtig. Ist der Stoff gründlich gespült, bleibt in der Regel weniger zurück. Zwei Stoffe in derselben Farbe können also unterschiedliche Gehalte haben, je nachdem, wie sie unterwegs behandelt wurden.

Druck kann etwas beitragen

Druckfarben auf Kleidung können Pigmente enthalten, und manche Pigmente enthalten Metalle. Ein großer Aufdruck auf der Brust ist deshalb eine Stelle, die man bei der Prüfung genauer ansieht. Das heißt nicht, dass Aufdrucke an sich ein Problem sind, sondern nur, dass auch der Druck unter den Grenzwerten liegen muss, bevor die Ware verkauft werden darf.

Reißverschlüsse, Nieten und Druckknöpfe

Metallteile werden oft übersehen, weil sie wenig Platz einnehmen. Trotzdem sitzen sie in Hosen, Jacken und Unterwäsche nah an der Haut und können sie lange berühren. Deshalb gelten für sie eigene Anforderungen. Wer Kleidung ohne Metallteile auf der Haut wählt, umgeht die Frage, doch nötig ist das nicht.

Gemessen wird, was abgegeben werden kann

Man misst nicht das gesamte Metall in einer Ware, sondern den Teil, der unter schweißähnlichen Bedingungen herausgelöst werden kann. Das ist logisch, denn nur dieser Teil kann die Haut erreichen. Metall, das fest im Material gebunden ist, spielt eine geringere Rolle. Sehen Sie sich auch das Sortiment von Decoy an.

Nickel hat eigene Regeln

Für Metallteile, die lange auf der Haut liegen, gelten eigene Grenzen dafür, wie viel Nickel sie abgeben dürfen. Manche Menschen reagieren bei längerem Hautkontakt auf Nickel, weshalb gerade dieses Metall gesondert geregelt ist. Im Sortiment von Urban Quest und JBS können Sie Kleidung mit und ohne Metallteile vergleichen.

Warum die Liste so aussieht

Blei, Cadmium, Nickel und Chrom stehen auf der Liste, weil sie von Farbstoffen, Pigmenten und Metallteilen bekannt sind. Die Liste soll nicht erschrecken, sondern eine Obergrenze setzen für das, was in Kleidung zurückbleiben darf, die nah am Körper getragen wird. Die genauen Grenzwerte stehen in dem Standard, nach dem die Ware geprüft wurde.

Spuren sind nicht dasselbe wie Gefahr

Spuren von Metallen können in fast allen Materialien vorkommen. Die Regeln betreffen die Menge und nicht die Forderung, dass alles völlig frei sein muss. Eine Spur unter dem Grenzwert ist etwas anderes als eine Menge darüber. Deshalb ist es sinnvoller zu fragen, welchen Test die Ware bestanden hat, als ob überhaupt Metall darin ist.

Waschen und Alltag

Waschen kann einen Teil der losen Rückstände entfernen, aber der Grenzwert gilt für die Ware, wie sie verkauft wird, und nicht nach dem Waschen. Neue Kleidung vor dem ersten Tragen zu waschen ist eine gute Gewohnheit, wenn Sie unsicher sind. Bei einer Nickelallergie achten Sie auf Metallteile auf der Haut und sprechen mit Ihrem Arzt.

Häufig gestellte Fragen

Warum wird Nickel besonders erwähnt

Weil manche Menschen bei längerem Hautkontakt auf Nickel reagieren. Deshalb gelten für Metallteile, die die Haut berühren, eigene Grenzen für die Nickelabgabe, zusätzlich zu den allgemeinen Regeln für Textilien.

Gibt es Schwermetalle in jeder Kleidung

Spuren können vorkommen. Die Regeln betreffen die Menge und nicht die Forderung, dass alles völlig frei ist. Liegt das Messergebnis unter dem Grenzwert des Standards, nach dem geprüft wurde, ist die Anforderung erfüllt.

Werden die Metalle ausgewaschen

Teilweise. Doch der Grenzwert gilt für die Ware, wie sie verkauft wird, nicht nach dem Waschen. Waschen kann lose Reste entfernen, ersetzt aber nicht die Prüfung, bevor die Ware in den Laden kommt.

Das gesamte Sortiment finden Sie bei Bambusbekleidung.de.

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