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Woraus besteht Lyocell und wie wird es zu Garn

Kurze Antwort: Woraus besteht Lyocell? Die Antwort lautet Zellulose aus Holz, die gelöst, durch feine Düsen gepresst und zu langen Fäden gesponnen wird. Aus dem Faden entsteht Garn, Strick und Stoff. Hier lesen Sie den Ablauf Schritt für Schritt und was er für Ihre Kleidung bedeutet.

Woraus besteht Lyocell

Woraus besteht Lyocell, wenn man ganz einfach fragt? Es ist Zellulose, die meist aus Holzmasse stammt und gereinigt wird, bis nur noch pflanzliche Fasern übrig sind. Die Zellulose ist der Ausgangspunkt, und erst die Herstellung danach gibt der Faser ihren glatten und weichen Charakter im fertigen Kleidungsstück.

Lyocell und Bambus sind nicht dasselbe

Lyocell wird manchmal mit Bambus verwechselt, aber die beiden Fasern sind nicht gleich. Bambus in Kleidung ist Viskose aus Bambus und wird anders hergestellt als Lyocell. Wie sich weiche Fasern in der Praxis anfühlen, sehen Sie unter Unterwäsche aus Bambus für Frauen. Lesen Sie immer das Etikett, um die Faser zu erkennen.

Vom Holz zur Masse

Zuerst wird das Holz zerkleinert und zu einer Masse gekocht, in der die Zellulose vom Rest getrennt wird. Die Masse wird gereinigt und zu Bögen getrocknet, die an die Fabrik weitergehen. So entsteht ein Rohstoff, der erneut gelöst werden kann. Welches Holz verwendet wird, kann variieren und steht nicht immer auf dem Etikett.

Auflösung und Spinnen

Die Zellulose wird in einem Lösungsmittel gelöst und wird zu einer dickflüssigen, klaren Flüssigkeit. Diese wird durch kleine Löcher einer Spinndüse gepresst, und es bilden sich dünne Fäden, die in einem Bad aushärten. Viele Hersteller nutzen ein geschlossenes System, in dem das Lösungsmittel wiederverwendet wird, doch das hängt von der jeweiligen Fabrik ab.

Von der Faser zum Garn

Die dünnen Fäden werden gesammelt und anschließend zu Garn gesponnen, das gestrickt oder gewebt werden kann. Das Garn kann allein oder mit anderen Fasern gemischt werden, zum Beispiel mit Baumwolle oder Elastan, wenn der Stoff etwas Stretch haben soll. Was beigemischt ist, sehen Sie nur auf dem Etikett, prüfen Sie es also vor dem Kauf.

Was das für Unterwäsche bedeutet

Weil die Faser glatt ist, wird Lyocell oft für Stoffe verwendet, die weich auf der Haut liegen sollen. Die Faser allein entscheidet aber nicht über die Passform. Schnitt, Gummiband und Größe zählen genauso, egal ob Sie Lyocell oder Bambus-Höschen wählen. Probieren Sie aus, bis die Passform den ganzen Tag ruhig sitzt.

Pflege von Lyocell und anderen weichen Fasern

Waschen Sie Lyocell nach dem Etikett und wählen Sie eine schonende Temperatur. Ein mildes Waschmittel genügt, auf Weichspüler können Sie gut verzichten. Vermeiden Sie hohe Hitze im Trockner und lassen Sie die Kleidung an der Luft trocknen, damit das Garn nicht beansprucht wird. Drehen Sie die Teile auf links, damit die Oberfläche länger schön bleibt.

So lesen Sie das Etikett

Das Etikett verrät, aus welchen Fasern ein Kleidungsstück besteht, und nur dort können Sie sicher sein. Lyocell steht entweder als Lyocell oder unter Markennamen, Bambus steht als Viskose. Wird es kühler, lassen sich weiche Lagen kombinieren, zum Beispiel mit einem Langarm-T-Shirt aus Bambus für Frauen darüber.

Häufig gestellte Fragen

Woraus besteht Lyocell

Lyocell besteht aus Zellulose, die meist aus Holz stammt. Sie wird gelöst und durch feine Düsen gepresst, danach werden die dünnen Fäden zu Garn gesponnen, das gestrickt oder gewebt wird.

Ist Lyocell ein Naturmaterial

Lyocell wird aus einem natürlichen Rohstoff hergestellt, die Faser entsteht aber in einem Verfahren und gilt daher als regeneriert. Das gilt auch für Viskose, lesen Sie also das Etikett.

Wie wird Lyocell zu Garn

Nach dem Lösen wird die Zellulose durch eine Düse gepresst und bildet in einem Bad Fäden. Die Fäden werden gesammelt und zu Garn gesponnen, das mit anderen Fasern gemischt werden kann.