Worin die Dichte von Bettwäsche gemessen wird
Kurze Antwort: Bei gewebter Bettwäsche wird die Dichte als Anzahl der Fäden pro Quadratzoll oder pro zehn Zentimeter gemessen. Die Zahl sagt, wie dicht das Gewebe ist, nicht, wie weich sich der Stoff anfühlt.
Die Fäden werden in zwei Richtungen gezählt
Gezählt wird sowohl in Längsrichtung als auch in Querrichtung, und die Zahlen werden addiert. Deshalb können die Zahlen hoch wirken. Ein Laken mit hundert Fäden in jede Richtung kommt also auf eine Fadenzahl von zweihundert. Die Zahl sagt etwas über das Gewebe und nicht darüber, wie viele Fäden in jeder Richtung liegen.
Auf die Einheit kommt es an
Die Fadenzahl wird meist pro Quadratzoll angegeben, manche nutzen aber pro zehn Zentimeter. Die beiden Einheiten lassen sich nicht direkt vergleichen. Prüfen Sie daher immer, worin die Zahl gemessen wurde, bevor Sie zwei Laken vergleichen. Sonst liegt der Unterschied nur in der Einheit und nicht im Stoff.
Dicht ist nicht dasselbe wie weich
Ein dichter Stoff kann sich durchaus hart anfühlen, wenn das Garn grob ist. Weichheit kommt von der Faser und der Ausrüstung, nicht von der Zahl der Fäden. Deshalb können sich zwei Laken mit derselben Fadenzahl sehr unterschiedlich anfühlen. Siehe Bambus-Bettwäsche.
Was die Dichte tatsächlich beeinflusst
Die Dichte beeinflusst, wie fest das Gewebe sitzt und wie der Stoff gegen das Licht aussieht. Ein dichter gewebter Stoff ist in der Regel auch schwerer in der Hand. Wie weich er wird, hängt dagegen von Faser und Ausrüstung ab. Die Zahl allein erzählt also nur einen Teil der Geschichte.
Gestrickte Bettwäsche hat keine Fadenzahl
Bei Jersey-Bettlaken wird stattdessen das Stoffgewicht gemessen, weil es keine sich kreuzenden Fäden zu zählen gibt. Das Stoffgewicht wird in Gramm pro Quadratmeter angegeben. Ein schwererer Stoff ist dicker, doch das sagt für sich genommen nicht, wie weich er ist. Deshalb lässt sich ein gestricktes Laken nicht nach Zahlen mit einem gewebten vergleichen.
Was eine übliche Fadenzahl ist
Bei üblicher gewebter Bettwäsche liegt die Zahl zwischen zweihundert und vierhundert. Zahlen weit darüber sagen selten etwas darüber, wie sich das Laken im Alltag anfühlt. Sehen Sie sie als eine Angabe unter mehreren und nicht als Beweis für Qualität.
Höher ist nicht immer besser
Nur bis zu einem gewissen Punkt. Über einem bestimmten Niveau werden dünne Fäden nur verwendet, um die Zahl zu erhöhen. Ein Laken kann deshalb eine hohe Zahl haben, ohne besser zum Schlafen zu sein. Dann stimmt die Zahl auf dem Etikett, aber nicht das Gefühl im Bett.
So beurteilen Sie ein Laken ohne Zahl
Fühlen Sie das Gewicht in der Hand und halten Sie es gegen das Licht, um die Dichte zu sehen. Ist der Stoff fast durchsichtig, ist das Gewebe offen. Streichen Sie außerdem mit der Hand über die Oberfläche, ob sie gleichmäßig ist. Das sagt mehr als die Zahl auf dem Etikett. Das gilt auch für Bambus-Kissenbezüge.
Bei Nachtwäsche zählt anderes
Bei Kleidung wie Nachthosen für Herren ist die Fadenzahl nicht das, worauf Sie achten sollten. Hier zählen Passform, das Gefühl des Stoffes und die Wäsche weit mehr. Das Gleiche gilt für alles, was am Körper getragen wird.
Häufig gestellte Fragen
Was ist eine übliche Fadenzahl
Zwischen zweihundert und vierhundert bei üblicher gewebter Bettwäsche. Zahlen weit darüber sagen selten etwas darüber, wie sich das Laken anfühlt, und sollten mit Vorsicht gelesen werden.
Bedeutet eine höhere Zahl bessere Qualität
Nur bis zu einem Punkt. Über einem bestimmten Niveau werden dünne Fäden nur verwendet, um die Zahl zu erhöhen, und dann folgt das Gefühl im Stoff nicht mit.
Wie beurteile ich ein Laken ohne Zahl
Fühlen Sie das Gewicht in der Hand und halten Sie es gegen das Licht, um die Dichte zu sehen. Streichen Sie auch mit der Hand über die Oberfläche, ob sie gleichmäßig ist.
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