Zum ersten Mal eine Socke stopfen
Kurze Antwort: Ein Loch in einer Socke bedeutet nicht, dass sie weggeworfen werden muss. Stopfen ist eine alte und einfache Technik, bei der Sie neue Fäden über das Loch weben, und sie ist leichter zu lernen, als viele denken.
Wann sich Stopfen lohnt
Stopfen funktioniert am besten bei kleinen und mittelgroßen Löchern an der Ferse oder an den Zehen und an Stellen, an denen der Stoff dünn geworden, aber noch nicht gerissen ist. Es ist sogar leichter, eine dünne Stelle zu stopfen, bevor sie zum Loch wird. Ist die Socke überall dünn verschlissen, ist sie vielleicht besser als Putzlappen geeignet. Wolle und dicke Stricksocken lassen sich am leichtesten stopfen, aber auch weiche Socken aus Mischgarn gehen.
Das brauchen Sie
Sie brauchen eine Stopfnadel, also eine Nadel mit großem Öhr und stumpfer Spitze, Stopfgarn oder dünnes Strickgarn und eine Schere. Ein Stopfpilz, ein pilzförmiges Stück Holz, erleichtert es, die Socke gespannt zu halten. Eine Glühbirne, ein kleiner Ball oder eine Orange kann stattdessen dienen. Wählen Sie Garn in derselben Farbe für eine unauffällige Reparatur oder eine Kontrastfarbe, wenn es ruhig sichtbar sein darf.
So stopfen Sie
Schieben Sie den Stopfpilz unter dem Loch in die Socke, sodass der Stoff glatt liegt. Beginnen Sie ein Stück außerhalb des Lochs, wo der Stoff noch ganz ist. Nähen Sie senkrechte Fäden dicht nebeneinander über das Loch und in den intakten Stoff auf beiden Seiten. Wenden Sie dann und weben Sie waagerechte Fäden über und unter den senkrechten hindurch, wie bei einer kleinen Webarbeit. Ziehen Sie nicht zu fest, damit sich die Socke nicht kräuselt.
Abschließen und anprobieren
Wenn das Loch bedeckt ist, vernähen Sie das Garn mit ein paar Stichen im intakten Stoff auf der Innenseite und schneiden das Ende ab. Ziehen Sie die Socke an und spüren Sie, ob die Stopfstelle drückt. Eine gute Stopfstelle liegt flach und fühlt sich weich an. Ist sie zu dick, kann sie im Schuh scheuern, verwenden Sie dann beim nächsten Mal dünneres Garn. Mit Übung wird die Stopfstelle schöner und flacher.
Löchern vorbeugen
Schneiden Sie die Zehennägel regelmäßig und wechseln Sie zwischen mehreren Paar Socken, damit sie nicht gleichzeitig verschleißen. Waschen Sie Socken auf links und trocknen Sie sie auf der Leine, da hohe Hitze das Gummi strapaziert. Passende Schuhe sorgen für weniger Reibung an der Ferse. Weiche Stoffe mit gutem Stretch halten oft länger, wenn sie gepflegt werden. Sehen Sie sich Bambushosen für Damen und Bambus-T-Shirt-Kleider als weitere weiche Teile an, die eine schonende Wäsche schätzen.
Eine Tradition, die sich lohnt
Stopfen war früher ein selbstverständlicher Teil des Haushalts, und viele greifen es wieder auf, weil es beruhigend ist und der Kleidung ein längeres Leben schenkt. Eine sichtbare Stopfstelle in einer Kontrastfarbe ist für manche ein kleines persönliches Markenzeichen geworden. Die Marke Copenhagen Bamboo ist ein Beispiel für eine Marke mit weichen Basics, und die Pflegehinweise im Etikett helfen, sie in gutem Zustand zu halten.
Häufig gestellte Fragen
Was ist ein Stopfpilz
Ein pilzförmiges Stück Holz, das den Stoff gespannt hält. Eine Glühbirne oder ein kleiner Ball geht auch.
Lassen sich alle Socken stopfen
Die meisten. Wolle und dicke Socken sind am leichtesten, aber auch weiche Socken aus Mischgarn gehen.
Warum drückt meine Stopfstelle
Das Garn ist vielleicht zu dick oder die Fäden sind zu fest gezogen. Verwenden Sie dünneres Garn.
Das gesamte Sortiment finden Sie bei Bambusbekleidung.de.
