Bambus Tops für das Training und was sie brauchbar macht
Kurze Antwort: Ein Trainingstop soll dort bleiben, wo er ist, und nicht an der Haut haften, wenn du schwitzt. Der Schnitt entscheidet das Erste, das Material das Zweite.
Der Schnitt hält ihn an Ort und Stelle
Ein eng anliegendes Top rollt nicht hoch, wenn du dich bückst, dehnst oder auf der Matte liegst. Ein lockeres tut es, und dann verbringst du die Zeit damit, es herunterzuziehen, statt zu trainieren. Wähle eine Länge, die ein Stück über den Bund der Hose reicht. Sieh dir Bambus Trainingskleidung für Damen an.
Eng anliegend, ohne einzuengen
Eng anliegend heißt nicht eng. Das Top soll dem Körper folgen, aber nicht über der Brust oder unter den Armen drücken. Kannst du die Arme über den Kopf heben, ohne dass der Saum über den Bauch rutscht, sitzt es richtig. Spannt es am Armloch, scheuert es, wenn du eine Weile geschwitzt hast.
Der Stoff gegen das Kleben
Bambusviskose leitet Feuchtigkeit von der Haut weg, statt sie zwischen Haut und Stoff zu halten. Deshalb klebt das Top nicht so wie ein Stoff, der die Feuchtigkeit einschließt. Die Haut fühlt sich trockener an, und das Top gleitet bei Bewegung, statt festzuhaften.
Für niedrige und mittlere Intensität
Yoga, Pilates, Spaziergänge und Krafttraining in ruhigem Tempo sind die Bereiche, in denen Bambus am besten funktioniert. Bei starkem, langem Schwitzen wird der Stoff gesättigt und trocknet langsamer als technisches Polyester. Für lange Läufe oder Spinning in der Wärme ist ein technischer Stoff daher oft die bessere Wahl.
Nähte und Kanten
Nähte, die reiben, spürt man mehr, wenn die Haut feucht ist. Achte auf flache Nähte an Schulter und Seite und prüfe, dass das Etikett nicht im Nacken scheuert. Weiche Kanten an Ausschnitt und Armloch tun mehr für den Komfort, als man denkt, vor allem bei Übungen mit viel Armbewegung.
Eine Schicht zum Aufwärmen
Ein dünnes Top allein kann zu Beginn des Trainings kalt sein, besonders draußen. Zieh zum Aufwärmen eine lockere Schicht darüber und nimm sie ab, wenn dir warm ist. So muss das Top nicht gleichzeitig wärmen und Feuchtigkeit ableiten. Tops, die als Schicht und allein funktionieren, findest du unter Bambus Tops für Damen.
Nach jedem Mal waschen
Schweiß, der im Stoff bleibt, setzt Geruch in den Fasern fest. Wasche das Top deshalb nach jedem Training, bei dem du geschwitzt hast. Lass es nicht in der Tasche liegen, sondern häng es zum Trocknen auf, wenn du es nicht sofort waschen kannst. Wasche bei 40 Grad ohne Weichspüler. Siehe Waschen und Pflege.
Warum kein Weichspüler
Weichspüler legt einen Film auf die Fasern. Dieser Film erschwert es dem Stoff, Feuchtigkeit abzuleiten, und kann Gerüche festhalten. Das Ergebnis ist ein Top, das nach einigen Monaten mehr klebt und schneller riecht. Normales Waschmittel reicht, und der Stoff ist von sich aus weich.
Wie viele Tops du brauchst
Trainierst du dreimal pro Woche, reichen zwei oder drei Tops, damit jedes Mal ein sauberes bereitliegt. So nutzen sie sich langsamer ab, und du kommst nicht in die Lage, ein getragenes Top wieder anzuziehen. Es ist auch der einfachste Weg, damit sich Geruch mit der Zeit nicht festsetzt.
Häufig gestellte Fragen
Kann man in Bambustops trainieren?
Ja, bei niedriger und mittlerer Intensität wie Yoga, Pilates und Kraft. Bei langen, schweißtreibenden Einheiten wie Laufen und Spinning trocknet technisches Polyester schneller.
Warum riecht Trainingskleidung aus Bambus weniger?
Weil die Haut trockener bleibt und die Fasern Bakterien nicht so festhalten wie synthetischer Stoff. Voraussetzung ist aber, dass das Top nach jedem Training gewaschen wird.
Sollten Trainingstops nach jedem Tragen gewaschen werden?
Ja, wenn du geschwitzt hast. Sonst setzt sich der Geruch in den Fasern fest und lässt sich selbst mit einer zusätzlichen Wäsche schwer entfernen.



