Nachtschweiß bei Frauen und was die Garderobe tun kann
Kurze Antwort: Bei Nachtschweiß ist es oft die Feuchtigkeit auf der Haut, die dich weckt, mehr als die Wärme selbst. Dünne Nachtwäsche und Bettwäsche, die Feuchtigkeit wegleiten, können die Nacht ruhiger machen.
Die Feuchtigkeit weckt dich
Nicht die Wärme allein, sondern die klamme Schicht auf der Haut lässt dich aufwachen. Wenn der Stoff nass und kalt wird, reagiert der Körper. Deshalb hilft eine dünne Lage, die die Feuchtigkeit von der Haut wegnimmt, oft mehr, als ganz ohne etwas zu schlafen.
Nachtwäsche statt nackt
Viele schlafen ohne Kleidung, um kühl zu bleiben. Ohne eine Lage, die Feuchtigkeit aufnimmt, wird die Haut aber klamm, und der Schweiß bleibt im Laken. Eine dünne und lockere Nachtwäsche gibt dem Schweiß einen Ort, an den er gehen kann. Die Modelle findest du unter Bambus Nachtwäsche für Damen.
Die Bettwäsche
Bettwäsche, die Feuchtigkeit aufnimmt, erledigt den Rest. Laken und Bettbezug nehmen die Feuchtigkeit auf, die die Nachtwäsche nicht erreicht, und lassen sie im Laufe der Nacht verdunsten. Ein glatter Stoff klebt außerdem nicht so leicht an der Haut. Die Sets findest du unter Bambus Bettwäsche.
Wechseln mitten in der Nacht
Liegt ein zweites Set Nachtwäsche neben dem Bett bereit, dauert der Wechsel eine Minute statt zehn. Du musst weder Licht machen noch im Schrank suchen. Ein trockener Kissenbezug daneben kann es ebenfalls leichter machen, danach wieder einzuschlafen.
Die Temperatur im Schlafzimmer
Oft werden 16 bis 18 Grad im Schlafzimmer empfohlen. Ein kühler Raum bewirkt mehr als jedes Textil, weil der Körper seine Wärme leichter abgeben kann. Lüfte vor dem Schlafengehen und dreh die Heizung im Schlafzimmer herunter, wenn es möglich ist.
Die Decke
Eine schwere Winterdecke hält die Wärme, auch wenn du sie nicht brauchst. In Phasen mit Nachtschweiß kann eine leichtere Decke oder eine dünne Sommerdecke besser sein. Manche wählen zwei leichte Decken, damit sich eine davon nachts leicht wegnehmen lässt.
Öfter waschen
In Phasen mit Nachtschweiß sollten Nachtwäsche und Bettwäsche öfter gewaschen werden. Wasche bei 40 Grad ohne Weichspüler, damit der Stoff Feuchtigkeit weiterhin gut aufnimmt. Hänge alles zum Trocknen auf, statt den Trockner zu benutzen. Weitere Tipps stehen im Waschratgeber.
Nachtwäsche für die kalten Phasen
Nachtschweiß wechselt sich in derselben Nacht oft mit Phasen ab, in denen du frierst. Eine dünne Lage, die etwas wärmt und Feuchtigkeit wegleitet, deckt beides besser ab als eine dicke. Ein dünnes Top lässt sich mit Shorts oder langen Hosen kombinieren. Die Modelle findest du unter Bambus Nachttops für Damen.
Wann du mit deinem Arzt sprechen solltest
Nachtschweiß kann viele Ursachen haben, und Kleidung oder Bettwäsche ändern nichts an der Ursache. Ist der Nachtschweiß neu, stark oder hält er an, sprich mit deinem Arzt. Textilien können die Nacht angenehmer machen, ersetzen aber keine Abklärung dessen, was dahintersteckt.
Viele Frauen erleben Nachtschweiß in den Wechseljahren, und hier gelten im Alltag dieselben Ratschläge. Dünne Lagen, ein kühler Raum und ein zweites Set neben dem Bett sind die einfachen Mittel, die immer wieder helfen. Mehr dazu findest du unter Bambuskleidung für die Wechseljahre.
Häufig gestellte Fragen
Ist es bei Nachtschweiß besser, nackt zu schlafen?
Oft nicht. Ohne eine Lage, die Feuchtigkeit aufnimmt, werden Haut und Laken klamm. Eine dünne und lockere Nachtwäsche gibt dem Schweiß einen Ort, an den er gehen kann.
Wie oft sollte die Bettwäsche bei Nachtschweiß gewaschen werden?
Öfter als sonst, gern jede Woche oder nach Bedarf. Den Kissenbezug kannst du in Phasen mit starkem Schwitzen auch mehrmals pro Woche wechseln.
Kann Kleidung Nachtschweiß stoppen?
Nein. Kleidung und Bettwäsche können das Liegen angenehmer machen, ändern aber nichts an der Ursache. Sprich mit deinem Arzt, wenn der Nachtschweiß anhält.
Das gesamte Sortiment finden Sie bei Bambusbekleidung.de.




