So wird Bambus zu Viskose
Kurze Antwort: Der Bambus wird gehackt, zu einer dicken Masse gelöst und durch feine Düsen zu Fäden gepresst. Das ist ein chemischer und kein mechanischer Prozess.
Von der Pflanze zur Zellulose
Die Bambusstängel werden gehackt und gekocht, sodass alles außer der Zellulose entfernt wird. Zurück bleibt eine reine Zellulosemasse, die wie Pappe aussieht. Das ist derselbe Ausgangspunkt wie bei Viskose aus Holz, nur mit Bambus als Rohstoff.
Von der Masse zum Faden
Die Zellulose wird mit Chemikalien zu einer sirupartigen Flüssigkeit gelöst. Diese wird durch eine Düse mit tausenden Löchern in ein Bad gepresst, wo die Fäden erstarren. Danach werden sie gewaschen, gestreckt und zu Garn getrocknet. Sehen Sie Bambuskleidung für Damen.
Warum es regeneriert heißt
Die Faser ist weder synthetisch noch unbehandelte Natur. Die Zellulose stammt aus einer Pflanze, wurde aber gelöst und neu gebildet. Deshalb heißt sie regenerierte Zellulose. Sehen Sie Bambus Unterwäsche für Damen und OEKO-TEX zertifizierte Artikel.
Häufig gestellte Fragen
Bleibt Chemie im fertigen Stoff
Die Faser wird nach der Herstellung gewaschen. Die OEKO-TEX Zertifizierung prüft den fertigen Stoff auf schädliche Stoffe.
Ist Bambusviskose dasselbe wie Bambusfaser
Nein. Unbehandelte Bambusfaser gibt es, sie ist aber grob und wird selten für Kleidung genutzt.
Woher kommt der Bambus
Das meiste wächst in Asien, wo die Pflanze schnell und ohne Bewässerung gedeiht.