Sweatkleidung aus Bambus und warum sie nicht dasselbe ist wie Baumwolle
Kurze Antwort: Sweatkleidung aus Baumwolle saugt Schweiß auf und wird schwer. Bambusviskose gibt die Feuchtigkeit weiter und trocknet schneller. Den Unterschied spürt man am meisten, wenn man die Kleidung mehrere Stunden am Stück trägt, und weniger bei kurzem Tragen.
Der Unterschied zeigt sich nach einer Stunde
Baumwolle hält die Feuchtigkeit in den Fasern, sodass sie nah an der Haut bleibt. Bambusviskose gibt sie an die Luft weiter. Deshalb wird ein Baumwollset nach einer Weile klamm, während sich ein Bambusset weiter trocken anfühlt. In der ersten halben Stunde merkst du wenig. Die Auswahl findest du unter Sweatkleidung.
Die Weichheit ist eine andere
Bambusviskose ist glatt und weich und fällt schwer am Körper. Baumwollsweat ist innen oft angeraut und fühlt sich luftiger und trockener an. Keins von beiden ist an sich besser, aber es sind zwei verschiedene Gefühle. Magst du einen glatten Stoff, der dem Körper folgt, wirst du Bambus wahrscheinlich vorziehen.
Gewicht vor Material
Ein dünnes Set lässt sich drinnen das ganze Jahr tragen, egal ob aus Baumwolle oder Bambus. Ein dickes Set passt nur in den Winter, unabhängig vom Material. Überlege daher zuerst, wie warm du es haben möchtest, und wähle danach das Material. Das Gewicht bestimmt deinen Komfort stärker als die Faser.
Für Training oder Sofa
Beim Training zählen Stretch und ein eng anliegender Schnitt, weil der Stoff dem Körper folgen soll, ohne zu hängen. Auf dem Sofa zählen Weichheit und ein Bund, der nach zwei Stunden nicht drückt. Das sind zwei verschiedene Aufgaben, daher lohnt sich unterschiedliche Kleidung. Siehe Bambus Sportbekleidung für Damen.
Die Form über die Zeit
Baumwollsweat kann in der Wäsche einlaufen und an Knien und Ellbogen die Form verlieren. Bambusviskose mit etwas Elasthan springt nach dem Tragen besser zurück. Reine Viskose ohne Stretch kann dagegen etwas hängen, wenn sie heiß getrocknet wird. Trockne deine Sets daher bei niedriger Temperatur, dann halten sie die Form am längsten.
Geruch nach dem Tragen
Wenn die Kleidung die Haut trockener hält, setzt sich die Feuchtigkeit nicht im gleichen Maß fest. Viele merken daher, dass Bambussets nach einem langen Tag weniger riechen als Baumwollsets. Das hängt davon ab, wie stark du schwitzt und wie gewaschen wird. Lüfte das Set zwischen dem Tragen, dann reicht es oft für mehrere Tage.
Farbe und Fusseln
Bambusviskose nimmt Farbe gut an und sieht glatt aus, aber dunkle Farben können Staub und Haare zeigen. Baumwollsweat fusselt oft stärker, besonders innen und unter den Armen. Wasche beide Arten auf links und mit ähnlichen Stoffen, dann bleibt die Oberfläche länger ordentlich.
Waschen ohne Weichspüler
Weichspüler legt einen Film auf die Fasern, der genau den Feuchtigkeitstransport aufhebt, für den du das Set gekauft hast. Wasche bei 40 Grad mit einem milden Waschmittel und trockne bei niedriger Temperatur oder auf einem Bügel. Die vollständige Anleitung findest du unter Waschen und Pflege.
Wann Baumwolle in Ordnung ist
Baumwolle ist keine schlechte Wahl. Für kurze Zeit auf dem Sofa, für kalte Tage, an denen du nicht schwitzt, oder wenn du ein trockenes und raues Gefühl magst, funktioniert Baumwollsweat gut. Bambus bringt am meisten, wenn du die Kleidung viele Stunden trägst oder dir zwischendurch warm wird.
Häufig gestellte Fragen
Ist Bambus Sweatkleidung warm genug?
Drinnen ja, besonders ein dickeres Set. Bei Kälte draußen braucht es eine weitere Schicht darüber, weil Sweatkleidung den Wind nicht abhält, egal aus welchem Material.
Warum wird Sweatkleidung aus Baumwolle klamm?
Weil Baumwolle die Feuchtigkeit in den Fasern hält, statt sie an die Luft abzugeben. Nach einigen Stunden fühlt sich der Stoff deshalb feucht auf der Haut an.
Kann man Bambus Sweatkleidung mit Weichspüler waschen?
Das solltest du vermeiden. Weichspüler legt einen Film auf die Fasern und verringert den Feuchtigkeitstransport, sodass das Set verliert, was es angenehm macht.
Das gesamte Sortiment finden Sie bei Bambusbekleidung.de.




