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Bambus Sportkleidung für Damen und wann Naturfaser genügt

Kurze Antwort: Für Spaziergänge, Krafttraining und Yoga reicht Bambusviskose völlig aus. Für Läufe im Regen und lange Ausdauereinheiten trocknet synthetischer Stoff weiterhin schneller. Wähle daher danach, wie stark und wie lange du schwitzt.

Wo Bambus gut genug ist

Bei mäßigem Schwitzen leitet Bambusviskose die Feuchtigkeit von der Haut weg, und viele merken, dass es nach dem Training weniger riecht als synthetischer Stoff. Das deckt das meiste Training drinnen ab, von Kraft und Yoga bis Pilates und Spaziergängen. Die Auswahl findest du unter Bambus Sportbekleidung für Damen.

Wo es nicht reicht

Bei starkem Schwitzen über lange Zeit wird der Stoff gesättigt und trocknet langsamer als technisches Polyester. Für lange Läufe, Radtouren und Training im Regen ist Synthetik daher weiterhin besser. Das ist kein Fehler von Bambus, sondern eine Grenze dessen, was eine natürliche Faser unterwegs abgeben kann.

Hosen und Shorts

Für Kraft und Yoga ist eng anliegend am besten, weil der Stoff der Bewegung folgt, ohne zu rutschen oder im Weg zu sein. Wähle Hosen für die kühleren Monate und Shorts für warme Tage oder hartes Training drinnen. Siehe Bambus Trainingshosen für Damen und Bambus Trainingsshorts für Damen.

Der Geruch ist der große Unterschied

Synthetische Sportkleidung kann schon nach wenigen Malen riechen, weil sich der Geruch in den Fasern festsetzt. Dieses Problem tritt bei Bambusviskose deutlich weniger auf. Nach einer ruhigen Yogastunde kannst du ein Top oft auslüften und erneut tragen. Nach hartem Training sollte aber jede Kleidung gewaschen werden.

Passform und Stretch

Sportkleidung aus Bambus enthält oft etwas Elasthan, sodass sie sich bei tiefen Beugen dehnt und danach zurückspringt. Ein hoher, flacher Bund bleibt an Ort und Stelle, wenn du dich beugst. Prüfe vor einem Spiegel, ob der Stoff beim Dehnen durchsichtig wird, indem du dich nach vorn beugst.

Materialien kombinieren

Du musst nicht ein Material für alles wählen. Viele tragen Bambus für Yoga, Kraft und Spaziergänge und haben ein einzelnes Set aus Synthetik für Läufe und lange Touren. So bekommst du das Beste aus beidem. Wähle nach dem Training, das du am häufigsten machst, und baue von dort aus weiter.

Nach dem Training

Bambuskleidung ist angenehm zu tragen, während der Körper abkühlt, weil sie sich auf der Haut nicht klamm anfühlt. Zieh einen trockenen Pullover darüber, wenn du in die Kälte gehst. Wechsle nach hartem Training so schnell wie möglich in trockene Kleidung, damit du auf dem Heimweg nicht frierst.

Sportkleidung waschen

Wasche bei 40 Grad mit einem milden Waschmittel und drehe die Kleidung auf links. Verzichte auf Weichspüler, weil er einen Film auf die Fasern legt und den Feuchtigkeitstransport verringert. Hänge die Kleidung auf oder trockne sie bei niedriger Temperatur, dann hält das Elasthan länger und die Passform bleibt erhalten.

Wenn du unsicher bist

Trainierst du meist drinnen und in ruhigem Tempo, ist Bambus eine gute Wahl. Trainierst du lange und hart draußen, beginne für diese Einheiten mit Synthetik und nutze Bambus für den Rest. Hast du besondere Bedürfnisse in Bezug auf Haut oder Gesundheit, sprich mit deiner Ärztin oder deinem Arzt darüber.

Häufig gestellte Fragen

Kann man in Bambuskleidung laufen?

Auf kurzen Strecken ja, besonders bei trockenem Wetter. Für lange und nasse Einheiten trocknet technisches Polyester schneller und ist dort weiterhin die bessere Wahl.

Warum riecht Sportkleidung aus Bambus weniger?

Weil der Stoff die Haut trockener hält und sich der Geruch nicht so in den Fasern festsetzt wie bei Synthetik. Nach hartem Training muss trotzdem gewaschen werden.

Sollte Sportkleidung aus Bambus ohne Weichspüler gewaschen werden?

Ja. Weichspüler legt einen Film auf die Fasern, der den Feuchtigkeitstransport verringert, und genau für diese Eigenschaft hast du den Stoff gewählt.

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